Rechtsmediziner veröffentlicht neues Gutachten

Koks-Mutter soll Baby im Schlaf getötet haben - und feierte dann Partys

Aimee J. soll ihre Tochter getötet haben
Aimee J. soll ihre Tochter getötet haben
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21. Januar 2022 - 19:41 Uhr

Aimee J. bringt im Mai 2020 ihre kleine Tochter zur Welt. Doch die kleine Keira-Mae soll nicht alt werden. Nur zwei Tage nach ihrer Geburt wird sie von ihrer Mutter im Krankenhaus-Bett lebensgefährlich verletzt. Sie stirbt wenige Monate später an den Folgen. Der Grund dafür soll der Drogenkonsum ihrer Mutter gewesen sein. Und die hat anstatt nach dem Tod ihrer Tochter zu trauern einfach weiter Party gemacht. Jetzt gab der leitende Gerichtsmediziner in dem Fall, David Urpeth, die Todesursache des Babys bekannt: die Kleine ist wegen "rechtswidriger Handlung der Mutter" gestorben. Er sei "überrascht", dass keine Anklage gegen sie erhoben wurde und werde nun Berufung einlegen, wie die britische "Daily Mail" berichtet.

Der Fall schockiert England

Keira-Mae wurde in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2020 geboren Das kleine Mädchen ist erst zwei Tage alt, als es zum dem tragischen Vorfall kommt. Sie ist mit ihrer Mutter noch im Krankenhaus im britischen Barnsley.

Mutter und Tochter liegen hier gemeinsam in einem Bett. Doch dann soll Aimee ihre Tochter beim Einschlafen zerquetscht haben. Das Mädchen erlitt einen Hirnschaden und stirbt schließlich daran. Aimee soll zuvor Kokain zu sich genommen haben.

Mutter wird festgenommen

Aimee J. wurde wegen des Verdachts der "kriminellen Überlagerung" festgenommen, weil sie das kleine Mädchen unter dem Einfluss von Substanzen ins Bett gebracht hatte. Sie hatte Stunden vor dem Tod ihrer Tochter bestritten, Drogen genommen zu haben, sagte aber, dass jemand, der Kokain nimmt, sich um ein Baby kümmern könnte, weil es "sie wacher macht". Auch Keira-Maes Vater wurde festgenommen. Aber: Beide wurden später ohne weitere Maßnahmen freigelassen.

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Mutter soll Partys in ihrer Wohnung gefeiert haben

Eine Nachbarin behauptete, sie habe gesehen, wie Aimee in den Tagen nach dem Tod des Kindes bis zu neun Hauspartys veranstaltet und mit Freunden getrunken haben, wie die "Daily Mail" berichtet. Nach den neuen Aussagen des Rechtsmediziners könnte Aimee J. nun doch noch angeklagt werden. (lth)