Die besten Tipps zum Geldsparen

Energiepreise explodieren - was kann ich jetzt tun?

14. Oktober 2021 - 6:58 Uhr

Energiepreise sind in die Höhe geschossen

Ob der Weg zur Tankstelle oder der Griff ans Thermostat der Heizung – das alles wird für Verbraucher immer teurer. Die Energiepreise sind in den letzten Monaten förmlich explodiert. Der Energieversorger Eon kündigte jetzt sogar an, für Erdgas erstmal keine Neukunden anzunehmen. Im Video zeigen wir ihnen, wie sie ganz einfach mit ein paar Tipps richtig Geld sparen können.

Auch Strom ist teurer geworden

Aber nicht nur die Preise für Benzin oder Erdgas sind gestiegen. Die Preisexplosion betrifft alle Energieträger. Alleine der Preis für Strom ist im Vergleich zum letzten Jahr um 9,3 Prozent gestiegen. Gas ist 28 Prozent und Öl sogar 87 Prozent teurer.

Ein Grund ist die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise. Die Industrie ist momentan nämlich besonders energiehungrig. Auch der Klimaschutz kostet Geld, seit Anfang des Jahres gibt es eine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe. Ein großes Problem ist aber die Abhängigkeit von diesen Brennstoffen, weiß Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: "Wenn Klimaschutz gelingen soll, müssen wir weg von der Abhängigkeit von Öl und Gas. Dann müssen wir weg von der Abhängigkeit von Russland und dem mittleren Osten, die im Moment die Preise diktieren, indem sie die Fördermengen restriktieren."

Bundesregierung sind erst einmal die Hände gebunden

Selbst wenn die Bundesregierung gegensteuern wollen würde, aktuell sind der Noch-Regierung die Hände gebunden. "Ich kann solche Maßnahmen, die in der jetzigen Bundesregierung nicht greifen würden und die nächste Bundesregierung betreffen, jetzt hier nicht ankündigen", sagt Regierungssprecher Steffen Seibert.

Die EU reagiert aber mittlerweile und hat den Mitgliedsstaaten die Genehmigung für allerlei Maßnahmen gegeben, darunter auch die Senkung von Steuern, Zuschüsse für Ärmere und Subventionen für Unternehmen.

Sollte eine neue Bundesregierung wirklich, wie Olaf Scholz vermutet, bis Weihnachten gebildet sein, werden die hohen Energiepreise wohl eines der ersten und wichtigsten Themen werden.