Ach so, das ist gar keine Choreo?

"Wirklich brenzlig": So erlebten RTL-Reporter die Greenpeace-Aktion im Stadion

16. Juni 2021 - 18:25 Uhr

Bitte kein erneutes Drama ...

Eigentlich sollte die Aktion ganz sanft sein. Eigentlich sollte die Aktion ganz friedlich sein. Leider war sie weder das eine noch das andere. Bei der Greenpeace-Protestaktion vor dem EM-Spiel zwischen Frankreich und Deutschland (1:0) in München haben sich zwei Menschen verletzt. Viele sind mit dem Schrecken davongekommen – oder zumindest mit vielen Fragezeichen über dem Kopf. So auch unsere RTL-Kollegen vor Ort. Wie sie die gleichwohl umstrittene wie misslungene Aktion der Umweltschützer erlebt haben, schildern sie oben im Video.

Hier noch mal den irren Gleitschirm-Vorfall im Video angucken

Vor drei Jahren stürzten etliche Fahrradfahrer nach fragwürdiger Farb-Aktion

Ein 38 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg war am Vorabend kurz vor dem Anpfiff des EM-Auftaktspiels der DFB-Elf gegen Frankreich auf dem Platz im Münchner EM-Stadion gelandet und hatte im Landeanflug zwei Männer verletzt, die ins Krankenhaus kamen. Der Motorschirm-Pilot wurde festgenommen, sein Flieger sichergestellt. Gegen ihn wird wegen verschiedener Delikte ermittelt.

Ursprünglich wollte der Pilot nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace einen großen gelben Ball in die Arena sinken lassen. Dabei geriet er in eine Stahlseilkonstruktion am Stadiondach und kam ins Trudeln, so dass er ins Stadion herabsank. Greenpeace entschuldigte sich im Nachhinein für die Aktion.

Tragischerweise war es nicht das erste Mal, dass eine Greenpeace-Protestaktion in die Hose ging. Im Sommer 2018 kippte die Umweltschutzorganisation in Berlin 3.500 Liter gelbe Farbe auf die Straße. Die Folge: mehrere Fahrradfahrer rutschten weg und stürzten. Die Stadtreinigung brauchte Stunden, um die Farbe wieder zu beseitigen. Die Rechnung zahlte Greenpeace: 14.000 Euro. (mli/dpa)

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