Vor dem Anpfiff des Deutschland-Spiels

Aktivist fliegt mit Fallschirm in die Münchner Allianz Arena

Der "Aktivist" störte noch vor dem ersten Ballkontakt die Partie zwischen Deutschland und Frankreich.
Der "Aktivist" störte noch vor dem ersten Ballkontakt die Partie zwischen Deutschland und Frankreich.
© Imago Entertainment

15. Juni 2021 - 21:42 Uhr

Ungebetener Gast

Das EM-Spiel Deutschland gegen Frankreich war noch nicht einmal angepfiffen, da gab es schon den ersten Aufreger: Ein Aktivist flog mit einem Fallschirm in die Allianz Arena, wurde dabei aber von einer TV-Kamera unsanft ausgebremst.

Aktion offenbar von Greenpeace

Die Drähte der sogenannte "Spider-Cam" über dem Spielfeld, die aus der Luft das Geschehen auf dem Platz verfolgt, befand sich im direkten Landeweg des Verrückten. Verletzt wurde der Aktivist bei seinem Kontakt mit den Kamera-Seilen allerdings nicht – die Technik soll aber Schaden genommen haben.

Nach Informationen der "Sportschau" traf der Aktivist bei seinem missglückten Landeanflug dann aber noch eine TV-Mitarbeiterin im Stadion. Sie soll danach von mehreren Sanitätern behandelt worden sein.

Ordner sofort zur Stelle

Nach der verpatzen Landung waren direkt Ordner zur Stelle, um den Störer vom Spielfeld zu schaffen. Auch die deutschen Nationalspieler Mats Hummels und Antonio Rüdiger eilten zum Sturzpiloten, auf dessen gelben Gleitschirm ein Schriftzug der Umweltorganisation Greenpeace zu lesen war. Die Partie konnte aber mit nur wenig Verzögerung angepfiffen werden.

Die Hintergründe der riskanten Aktion und was das Netz über darüber denkt, erfahren sie hier. (lde)