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Eisbären werden immer weniger – und das viel schneller als befürchtet

„Internationaler Tag des Eisbären“

Eisbären werden immer weniger – und das viel schneller als befürchtet

„Welt-Eisbärentag“ will auf das Aussterben der Raubtiere aufmerksam machen

Sie sind groß, anmutig und kuschelig-süß: Spätestens seit Knut lieben alle die flauschigen Könige der Arktis. Aber Eisbären sind vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund wurde von US-amerikanischen Zoos erstmals am 27.02.2004 der Aktionstag "Internationaler Tag des Eisbären" ins Leben gerufen, um auf die drohende Vernichtung des Lebensraums von Eisbären aufmerksam zu machen und sich für ihren Schutz einzusetzen.

Das Eis wird dünn – wir müssen handeln!

Es ist kein Geheimnis, dass das Eis in der Arktis schmilzt. Nirgendwo sind die Auswirkungen des Klimawandels so spürbar wie dort – vor allem für ihre Bewohner. Dem Eisbären schmilzt im wahrsten Sinne des Wortes das Packeis unter dem Hintern weg.

Zudem verändern sich die Ökosysteme so schnell, dass der Eisbär sich nicht mehr anpassen kann. Er findet immer weniger Futter und auch der Raum, um seine Jungen aufzuziehen, schwindet. Das macht das Überleben, insbesondere für Jungtiere, immer schwieriger. Doch damit nicht genug: Warum nicht nur der Klimawandel schuld am Aussterben von Eisbären ist, erklären wir im Video.

Die Arktis braucht Schutzgebiete

Weltweit gibt es laut WWF nur noch 22.000 – 31.000 Eisbären und die Zahl sinkt immer weiter. So ist beispielsweise in der Beauford See in Alaska und im Nordwesten Kanadas die Zahl der Eisbären seit Beginn des Jahrhunderts um rund 40 Prozent gesunken. Dem Eisbären fehlt immer mehr der Lebensraum und wird der Klimawandel nicht gestoppt, wird es voraussichtlich bis 2050 kaum noch Eisbären geben.

Tierschutzorganisationen wie der WWF setzen sich dafür ein, die letzten Lebensräume der Eisbären zu erhalten, aber das Eis wird dünn.