Ein Piercing im Augapfel? Das sind die verrücktesten Schönheits-OPs für die Augen

06. Juni 2018 - 11:22 Uhr

Sind Augapfel-Piercings etwa der neue Trend?

Ein Piercing für den Augapfel? Das klingt schon beim Zuhören richtig eklig. Aber genau das hat ein New Yorker Arzt einer Frau doch tatsächlich eingesetzt. Denn die fand den ungewöhnlichen Augenschmuck schön und wollte ihn unbedingt haben. Wie das genau aussieht und welche anderen zweifelhaften und gefährlichen Augen-"Verschönerungen" es noch gibt, das zeigen wir Ihnen in unserem Video.

Hohes Erblindungsrisiko

Beim aktuellen Eingriff wurde der jungen Frau namens Skyler ein Sternchen aus Platin in ihren Augapfel implantiert. Der Schmuck befindet sich links neben der Iris. Sie hatte Glück – alles ging gut. Denn wenn an einem gesunden Organ herumdoktort wird, ist das immer mit einem Risiko verbunden. Beim Auge kann ein Eingriff schlimmstenfalls zur Erblindung führen.

Welcher Arzt macht bei so etwas mit? Chirurg Dr. Emil Chynn ist der Begründer des umstrittenen Augenschmucks. 2013 verpasste er der gebürtigen Russin Lucy Luckayanko in seiner Praxis in Manhattan das erste Augenpiercing dieser Art. Seitdem bekommt der 52-Jährige, der nebenbei auch noch Tätowierer ist, regelmäßig Anfragen zu dem riskanten und äußerst kostspieligen Eingriff. 5.000 Dollar (knapp 4.500 Euro) müssen die Kunden für das gefährliche Schmuckstück blechen.

Dr. Emil Chynn ist kein Unbekannter in den US-Medien

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Mediziner in die Schlagzeilen geraten ist. Vor ein paar Jahren machte er sich als 'gruseliger Craigslist-Arzt' einen Namen, nachdem er eine ungewöhnliche Werbeanzeige auf der Anzeigenwebsite 'Craigslist' aufgegeben hatte. Im Austausch gegen Privatunterkünfte in seinem Stadthaus in Manhattan suchte er nach einer Frau, die als seine persönliche Assistentin arbeiten sollte und dabei täglich eine Stunde auf seinem kranken Rücken laufen, für ihn kochen und ihm dabei helfen sollte, eine Partnerin fürs Leben zu finden.

Offenbar sind also nicht nur die Kunden, die sich für so zweifelhafte Schönheits-Ops entscheiden, Menschen mit sehr eigenwilligen Vorstellungen, sondern auch der Arzt, der so etwas in die Tat umsetzt.