Ein Drogendealer packt aus: Das Kokain-Geschäft boomt

Immer mehr Studenten putschen sich mit Kokain auf

Einmal schnupfen - schon gut drauf. Kokain ist mitten unter uns, nicht nur prominente Musiker oder Schauspieler nehmen das gefährliche weiße Pulver ein, auch Top-Manager oder Studenten im Hamsterrad der Leistungsgesellschaft putschen sich damit auf. Fahnder haben im vergangenen Jahr so viel Koks bei uns sichergestellt wie noch nie.

Das große Geld lockt

Für die Dealer boomt das Geschäft. Ein Berliner Drogenkurier hat RTL jetzt erklärt, wie es funktioniert. Emre, so nennen wir ihn, ist spielsüchtig, saß als Intensivstraftäter wegen diverser Delikte bereits hinter Gittern. Mittlerweile ist er auf Bewährung draußen. Jetzt verdient Emre als Drogenkurier sein Geld, eine Art Lieferservice - doch statt Pizza gibt´s Kokain. "Die Jugendlichen sehen das von ihren älteren Brüdern und Cousins. Die wollen ja nicht arbeiten für 800 Euro. Deswegen wollen wir auch schnell Geld verdienen. Immer mehr."

Bis zu 6.000 Euro verdient er als Dealer

Für Emre springen dabei monatlich rund 6.000 Euro raus. Die Kunden bestellen den Stoff per Telefon. Am vereinbarten Treffpunkt übergibt Emre in seinem Wagen das Kokain. Eine Kapsel, also 0,5 Gramm, verkauft er für 50 Euro, 20 Euro davon sind reiner Gewinn. Die Branche der illegalen Drogenkuriere boomt.

Auch wenn die Polizei 2016 über drei Tonnen Kokain sicherstellen konnte - 50 Prozent mehr als in den Vorjahren – kommt sie in Sachen Drogenbekämpfung nicht hinterher.

Wie dramatisch der Konsum von Kokain enden kann und warum Drogendealer Emre nicht die geringste Angst vor der Polizei hat, sehen Sie im Video.