DSDS 2016: Pfälzer Yannik Rubeck kann die Kritik von Dieter Bohlen nicht verstehen - und rastet aus

14. Januar 2016 - 10:48 Uhr

DSDS-Kandidat Yannik kann mit seiner Leberwurst nicht punkten

Er ist erst 19 Jahre alt und schon Berufsmusiker – und Yannik Rubeck beschreibt sich selbst als lustigen Typ. Bei "Deutschland sucht den Superstar" will er zeigen, was seine Region alles kann: "Wir Pfälzer sind ein offenes Völkchen, sympathisch, sind immer für jeden Spaß zu haben. Das liegt in unserer Lebensart." Als er dann allerdings von der DSDS-Jury Kritik erntet, rastet DSDS-Kandidat Yannik aber aus und pöbelt los.

Zum Casting nimmt DSDS-Kandidat Yannik Rubeck der Jury ein paar Brote mit Pfälzer Leberwurst mit, in die die vier Juroren bei seinem Song "Die Lewwerwosrscht" kräftig reinbeißen sollen. "Wichtig ist, beim ersten Refrain einmal ins Brot beißen. Zuhören. Beim zweiten Refrain das zweite Mal ins Brot beißen und wenn es euch gefallen hat, aufessen", erklärt Yannik vor seinem Auftritt. Er scheint sich gut vorbereitet zu haben, da kann doch eigentlich gar nichts schief laufen, oder? Als Juryjoker hat er sich Dieter Bohlen ausgesucht: "Wenn Dieter mir Tipps gibt, dann bedeutet mir das schon was, dann nehme ich mir die schon zu Herzen. Aber ich bin jetzt nicht enttäuscht, wenn er sagt: 'Du, das ist total kacke, was du da machst'", kündigt Yannik an. Soweit, so gut. Passend zu seinem Leberwurst-Geschenk präsentiert er der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" –den Song "Lewwerworscht" von "Die anonyme Giddarischde".

DSDS-Kandidat Yannik: "Halt's Maul, alte Flachzange"

Die DSDS-Jury ist allerdings nicht so wirklich überzeugt. "Wir brauchen ja Sänger, ne? Aber du kannst nicht singen: Deine Stimme klingt scheiße. Das ist keine Stimme, die ans Herz geht, die berührt oder einem was sagt", fällt Dieter Bohlen nach dem Auftritt sein Urteil.

Für ihn hat Yannik Rubeck nur in einer Richtung Erfolgschancen: "Für ein Winzerfest ist das okay, so im Alkoholrausch." Yannik kann gar nicht glauben, was er da hört: "Darf ich mal unterbrechen? Das Lied ist ja kein Liebeslied. Willst du jetzt irgendeinen Andreas Bourani oder so hören?" Dieter Bohlen versucht, dem 19-Jährigen klarzumachen, was er meint: "Nein, ich möchte eine schöne Stimme hören. Es geht nicht um den Titel, von mir aus kannst du 'Hänschen klein' singen. Aber ich brauche eine schöne Stimme und deine Stimme klingt wie nichts." H.P. Baxxter stimmt dem Poptitan zu: " Ich könnte mit der Stimme nichts anfangen."

Yannik kann gar nicht glauben, was er da hört: "Aber da habt ihr hier ja schon einige weiter gelassen …" Da reicht es Poptitan Dieter Bohlen langsam: "Darüber will ich jetzt mit dir nicht diskutieren." Doch der DSDS-Kandidat lässt nicht locker, als ihn auch Michelle und Vanessa Mai abweisen.

Grinsend verabschiedet sich Yannik Rubeck: "Ihr werden den nächsten Super-Kiffer, Super-Junkie oder irgendeinen Super-Kriminellen schon finden. Aber trotzdem Dankeschön."

Michelle rät Yannik, mit Kritik besser umgehen zu lernen und Dieter Bohlen will eines von Yannik wissen: "Findest du, dass Severino scheiße gesungen hat?" "Nein, das war ein Bomben-Sänger", muss der 19-Jährige zugeben. "Siehst du. Ich sitze hier, der kommt rein und singt, dass ich tot umbreche. Aber habe ich gesehen, was der gemacht hat? Woher soll ich das wissen? Vielleicht hast du heute Nacht deine Oma erschlagen. Das weiß ich doch nicht."

Yannik fühlt sich weiter missverstanden – doch die Jury schickt ihn mit einem Rat von Michelle nach Hause: "Du kommst so keinen Schritt in deinem Leben weiter. Lerne Kritik einzustecken und tschüss." Yannik sieht nur noch rot, stürmt aus dem Studio – und will von niemandem mehr etwas wissen: "Halt's Maul, alte Flachzange! Der kann doch selbst nicht singen." Das Kapitel DSDS scheint für den Pfälzer damit gegessen.