Dschungelcamp 2015: Rolfe Scheider spricht über den Tod seiner Eltern

31. Januar 2015 - 1:00 Uhr

Der Dschungelcamp-Kandidat musste eine schwere Entscheidung treffen

Rolfe Scheider hat in seinem Leben schon viele Schicksalsschläge verkraften müssen. Bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" erzählt er seinem Kollegen im Dschungelcamp 2015 von seinem schwersten. Seine Eltern sind kurz nacheinander gestorben. Rolfe war es, der entscheiden musste, dass bei seinem Vater die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt werden.

Im Dschungelcamp 2015 erzählt Rolfe Scheider von dem schwersten Schicksalsschlag seines Lebens: "Meine beiden Eltern sind 2010 verstorben. Meine Mutter ist an einer Lungenembolie am 3. Januar gestorben und mein Vater hat sich sterben lassen. Er wollte nicht mehr ohne seine Frau leben." Tanja Tischewitsch legt tröstend den Arm um ihren Mitcamper. Rolfe muss sich kurz sammeln, um seine Geschichte weitererzählen zu können. "Vor allem so auf einen Knall. Mein Vater hatte dann noch einen Herzinfarkt, ist dann in die Klinik gekommen."

Doch damit war das Leiden noch nicht vorbei. "In der Nacht haben sie dann wohl angerufen, aber mein Handy ging nicht. Dann hatte er wieder einen Herzschlag gekriegt und lag er nur noch an der Maschine. Dann hat der Doktor gesagt, wenn er noch mal ans Leben käme, würde er nur noch an der Maschine hängen. Und da…." Rolfe Scheider versagt die Stimme, Tränen schießen in seine Augen. "Und da ich die Autorisation hatte, musste ich ihn sterben lassen."

Angelina Heger und Tanja Tischewitsch versuchen Rolfe zu trösten

Die Dschungel-Kandidatinnen Angelina Heger und Tanja Tischewitsch sind schwer ergriffen von Rolfe Scheiders Geschichte. Sie nehmen ihren Mitcamper tröstend in den Arm. Rolfe Scheider sagt, es sei noch immer schlimm. "Wenn du halt anrufen willst und es ist keiner da …", erzählt der Ex-Juror. Das war jedoch nicht der einzige Schicksalsschlag für Rolfe Scheider: "Meine Schwester hat mit 19 Selbstmord gemacht. Und so habe ich keine Eltern und keine Schwester mehr. Ich bin allein. Ich habe meine Eltern einäschern lassen und jetzt sind die in Paris. Ich habe Porzellan-Medaillons mit ihren Fotos gemacht und gehe immer hin und lege die Hand auf. Dann habe ich Kontakt mit denen. Dann sind sie noch da."

Angelina Heger kullert eine Träne die Wange hinab und Dschungelcamp-Kandidat Jörn Schlönvoigt hat ebenfalls Tränen in den Augen. Patricia Blanco sagt zu der Geschichte nur: "Tja, ich habe eine Schwester, mit der habe ich gar keinen Kontakt und mit meinem Vater auch nicht und die sind noch am Leben! Das finde ich auch schlimm. Ich habe auch nur noch meine Mutter. Die ist fast 80. Wenn die weg ist, habe ich niemanden mehr."