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Dschungelcamp 2015: Erste Jobangebote für Walter Freiwald

Dschungelcamp 2015: Erste Jobangebote für Walter Freiwald

Zahlt sich das Gezeter des Dschungelcamp-Kandidaten aus?

Ruhm ist das Sahnehäubchen in Walter Freiwalds Leben. Doch nach vier Tagen im Dschungelcamp 2015 könnte man meinen, sein Aufenthalt im australischen Urwald steht unter der Überschrift "Walter gegen den Rest der Welt". Denn glaubt man dem 60-Jährigen, hat sich die ganze Welt gegen ihn verschworen. Keiner ist SO drauf wie er, keiner ist so tüchtig wie er und keiner dürstet so nach Erfolg und Anerkennung wie er.

Doch Walter Freiwalds Lage ist verzwickt. Seit zwei Jahren hat der "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus"-Kandidat keinen Job und zetert jetzt im Dschungelcamp 2015 gegen alte Kollegen. So wie gegen Harry Wijnvoord, Ex-Moderationskollege von "Der Preiß ist heiß". Der reagiert auf Walters Vorwürfe, es sei "ein Kampf gewesen, mit ihm zu arbeiten, denn er hat immer nach unten getreten", mit seiner ganz eigenen Erklärung. " Er versucht ständig die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und das mit sehr viel Ungeschick", so Wijnvoord, der auch den Grund dafür zu kennen scheint: "Er ist einer, der groß hinaus möchte und das schon seit 25 Jahren und es bis heute nicht geschafft hat. Und das nagt an ihm."

Immer wieder provoziert und attackiert Walter, glaubt über allem zu schweben. Kauzig, unangreifbar, aber offenbar auch gut durchdacht. "Er weiß genau, was er da macht. Er ist Profi. Er hat das Talent, sich selbst mit Worten anzupreisen. Es ist seine Strategie und so hat er sich vorbereitet", erklärt Psychologe Michael Thiel.

Neue Karrieremöglichkeiten für Walter Freiwald

Aber was könnte ein Walter Freiwald heute machen? "Ich denke, er wäre ein guter Autoverkäufer, als Marktschreier auf dem Markt oder am Hamburger Dom mit einer schönen Losbude", überlegt sein Ex-Kollege Ralf Kühler.

Und seine Selbstinszenierung als wütend wimmernder Camp-Querulant scheint die ersten Früchte zu tragen. Mehrere Fern- und Radiosender bekunden Interesse. "Wenn es etwas zu tun gibt, dann die Meckerbox", heißt es vom Programmchef von "Hit Radio FFH". Und auch der "Friesische Rundfunk" hat ein Auge auf Walter Freiwald geworfen: "Der ganze Frust und die Verzweiflung, das war schon traurig. Da wollten wir alle irgendwie helfen."

Doch Mittelmaß war nie das Ziel des 60-Jährigen. Er strebt nach Höherem und ist heute das Resultat seiner unermüdlichen Arbeit an seinem Image. Welche Seiten er noch von sich zeigt, gibt es bis zum 31. Januar täglich um 22.15 Uhr bei RTL zu sehen.