Bluttat an Bushaltestelle in Dresden

Ohne Fahrschein erwischt: 23-Jähriger sticht mehrfach auf Kontrolleur ein

Fahrkarten-Kontrolle
Ein Ticketkontrolleur überprüft die Fahrscheine von Reisenden. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
deutsche presse agentur

Ein Fahrkartenkontrolleur (34) ist am Sonntag an einer Bushaltestelle in Dresden mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wird gegen den 23-Jährigen wegen versuchter Tötung ermittelt.

Messerangriff in Dresden: 23-Jähriger hatte keinen Fahrschein

Polizisten entdeckten den Schwerverletzten an der Bushaltestelle Alter Postweg in Dresden-Nickern. Er kam ins Krankenhaus. Nach Informationen von "Sachsen Fernsehen" hatten Fahrkartenkontrolleure am Mittag die Fahrgäste eines Busses kontrolliert. Der 23-Jährige hatte keinen gültigen Fahrschein, die Kontrolleure nahmen seine Identität auf.

Messer mehrfach in den Bauch gerammt

Der 23-Jährige zückte dem Bericht zufolge ein Messer und stach dem Fahrscheinkontrolleur mehrfach in den Bauch. Außerdem zerstach er mit dem Messer einen Reifen des Busses. Er floh mit seinem Fahrrad. Bei der Suche nach ihm kam offenbar auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Schließlich überwältigten Polizisten den Angreifer.

Die Polizei machte mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben zum genauen Tathergang oder einem möglichen Motiv. (bst)