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Drei Obdachlose in Hamburg von Teenagern mit Messer und Ziegelstein bedroht

Jugendliche warfen eine Flasche in ihre Richtung

Drei Obdachlose in Hamburg mit Messer und Ziegelstein bedroht

Kriminalität, Raub und Überfall / Raubüberfall - Symbolbilder Angriff mit Messer / Messerangriff - Symbolbilder .Messer als Kampfmittel und Waffe Eine Person hält bei Dunkelheit an einer Straße ein Messer in der Hand. *** Knife as a combat device and
Einer der Jugendlichen bedrohte die Obdachlosen sogar mit einem Messer.
www.imago-images.de, imago images/Gottfried Czepluch, Gottfried Czepluch via www.imago-images.de

Der Vorfall passierte in einem der teuersten Viertel Hamburgs, im feinen Stadtteil Harvestehude an der Alster: „Vier Jugendliche haben dort drei Obdachlose in einem Hinterhof beschimpft und bedroht. Anwohner haben es mitbekommen und direkt die Polizei gerufen“, so Nina Kaluza von der Polizeipressestelle Hamburg gegenüber RTL Nord am Freitag.

War ein Streit der Auslöser?

Die Anwohner wurden auf die jungen Männer aufmerksam, weil auch eine Flasche in Richtung der drei Obdachlosen geworfen wurde – zum Glück ohne sie zu treffen. „Die drei Obdachlosen waren stark alkoholisiert. Ob ein Streit voraus gegangen war, muss überprüft werden. Einer der Jugendlichen bedrohte die Männer mit einem Messer und ein weiterer mit einem Ziegelstein, den er am Tatort aufgehoben hat“, so Nina Kaluza. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizeigewerkschaft twitterte den unglaublichen Fall auch direkt.

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Einer der Jugendlichen galt als Intensivtäter

Die Polizeibeamten konnten letztendlich vier deutsche Tatverdächtige (16, 16, 16, 17) im Umfeld des Tatorts antreffen. „Bei ihrer Überprüfung fanden die Polizisten bei einem der 16-Jährigen ein verbotenes Messer und bei einem weiteren 16-Jährigen eine geringe Menge Marihuana“, so Kaluza. Die Beweismittel wurden sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Der 17-Jährige ist in der Vergangenheit bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten und wird bei der Polizei als Intensivtäter geführt. Mangels Haftgründen wurden drei der Jugendlichen nach Feststellung ihrer Identität vor Ort entlassen. Einer der 16-Jährigen wurde in Gewahrsam genommen und später seinen Erziehungsberechtigten übergeben. (kst)