Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck macht sich Sorgen

Drastische Warnung an Mick Schumacher: "Ein Jahr nicht in der Formel 1 zu fahren, wäre tödlich"

Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 weiter offen Neun Rennen für den F1-Traum
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Neun Rennen für den F1-Traum
Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 weiter offen

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Selten waren Mick Schumachers Zukunftsaussichten in der Formel 1 so düster wie jetzt. Nach RTL/ntv-Informationen wird der 23-Jährige in der Sommerpause vorerst keinen neuen Vertrag bei seinem Haas-Team bekommen – siehe Video oben. Wohin Micks Weg führt? Rätselraten. Derweil macht sich Motorsport-Ikone Hans-Joachim Stuck Sorgen, der Deutsche könne gar komplett ohne Cockpit dastehen.

Steiner hat keine Eile - Mick bald keine Zeit mehr

„Er muss dabei bleiben, sich zeigen und Zeichen setzen, wie er es in diesem Jahr bereits getan hat“, sagte Stuck im Interview mit Eurosport und warnte: „Aber ein Jahr nicht in der Formel 1 zu fahren, wäre tödlich.“

Zumindest schmerzlich ist indes, dass es Haas’ Teamchef Günther Steiner so gar nicht eilig hat, mit Schumacher über eine Vertragsverlängerung zu verhandeln. Dabei hat Schumacher laut Stuck „sein Können in dieser Saison unter Beweis gestellt“, so der 71-Jährige. In Punktewertung und Trainingsduellen hinkt Mick allerdings weit hinter seinem Stallgefährten Kevin Magnussen her.

Stuck: Haas wird keinen besseren Fahrer bekommen

Er gehöre zwar in ein Auto, das besser ist als der Haas, so der ehemalige Formel-1-Pilot. Aber „sollte es mit einem anderen Team aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, muss er das bei Haas eben noch ein Jahr mitmachen.“ Und: „Wenn Mick kein anderes Cockpit findet, würde ich nicht verstehen, wenn Haas da einen Zirkus veranstaltet. Denn die werden keinen Besseren bekommen“, sagte Stuck.

Allerdings würde sich Stuck über die Maßen wundern, „wenn Schumacher nirgendwo unterkäme. Er zeigt einwandfreie Leistungen, das sehen die Verantwortlichen. Zudem bringt er einen super Namen mit. Ein Team, das einen jungen Fahrer sucht, kann nichts besseres tun, als einen Mick Schumacher zu verpflichten“.

Zuletzt war Schumacher als möglicher Nachfolger von Sebastian Vettel bei Aston Martin gehandelt worden. Daraus wurde nichts. Der Traditions-Rennstall entschied sich für Altmeister Fernando Alonso. (mli mit sport.de)