DFB-Pokal

FC Bayern München überlässt Drittligist Köln Hälfte seiner Einnahmen

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Das Logo des FC Bayern München ist auf dem Vereinsgelände zu sehen.

200.000 Euro haben oder nicht haben – der FC Bayern München entschied sich nun für Letzteres. Der Gegner vom Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals Viktoria Köln darf die Hälfte der Bayern-Einnahmen behalten. Da das Match im ausverkauften Rheinenergie-Stadion des 1. FC Köln stattfindet, ist das auch nicht unbedingt wenig – schätzungsweise um die 200.000 Euro.

Großzügige Geste des Rekordmeisters

Normalerweise erhalten im DFB-Pokal beide Teams den gleichen Anteil der Zuschauer-Einnahmen. FCB-Präsident Herbert Hainer begründet die Spendierhosen der Bayern folgendermaßen: „Viktoria Köln blickt auf eine über 110 Jahre lange Tradition und zählt zu den festen Größen im deutschen Profifußball. Viele Vereine haben unter den Folgen der Pandemie zu leiden, und der FC Bayern ist seit jeher dafür bekannt, notleidende Clubs zu unterstützen.“

Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock weiß die Geste des Bundesligisten zu schätzen: „Das ist bei einem Spiel dieser Größenordnung alles andere als selbstverständlich und einzigartig im deutschen Fußball.“ Der FC Bayern unterstreiche „mit dieser Geste erneut seine Ausnahmestellung“.