Heute ist Tag des Hamburgers!

Mit diesem Tools und Tricks gelingt Ihnen der perfekte Burger

29. Mai 2019 - 8:19 Uhr

Das Fleisch vorab nicht würzen!

Das Wichtigste vorab: Burger-Patties sollten nur aus purem Fleisch bestehen - ohne Ei, Salz, Pfeffer oder andere Gewürze. Es genügt, wenn Sie die Patties mit einem Spritzer Öl einreiben. So klebt das Fleisch nicht und außerdem gibt das Öl beim Grillen eine satte Saftigkeit. Gesalzen und gepfeffert wird erst nach dem Braten!

Diese Werkzeuge braucht man für einen guten Burger

Pattie Presse
Definitiv ein nützliches Tool: Die Burgerpresse. Denn nur perfekt geformte Patties passen am Ende perfekt in das Brötchen, den sogenannten Burger-Bun.
© Henry Smits-Bode (Henry Smits-Bode (Photographer) - [None], iStockphotos, Henry Smits-Bode

Ein Muss ist die Hamburger-Presse*, denn die macht das Formen des Fleischs zum Kinderspiel. Eine gute Pattie-Presse gibt's schon für 13 Euro. Außerdem wichtig: Ein vernünftiger Hebewender - aber den hat eh fast jeder im Haushalt.

Sehr gut für Burger-Anfänger: Multi-Burger-Grillwender*. Damit brennt es auch auf dem Grill nicht an. Aber Achtung: Darauf achten, dass der Griff gut isoliert ist, ansonsten wird's schmerzhaft. Wann ist das Burger-Fleisch fertig zum Wenden? Die Regel ist: Wenn oben Saft aus dem Fleisch austritt, ist es fertig zum Umdrehen. Je nach Menge sollte das Fleisch etwa 2 bis 3 Minuten pro Seite gegrillt werden. Einen Burger-Wender bekommen Sie schon ab 10 Euro.

Nice-to-have-Gimmick: Mit einem Brenneisen* - bekommt man für rund 15 Euro - kann man den eigenen Namen ins Fleisch branden - so das Versprechen der Hersteller. Viele Nutzer berichten aber, dass der Versuch regelmäßig missglückt. Versuchen Sie Ihr Glück - cool sieht's schon aus!

Ein Wichtiger Tipp für die Burger-Buns: Toasten Sie das Brötchen vorher von beiden Seiten, damit die Soße nicht gleich einzieht und suppt. Anschließend kann belegt und gestapelt werden. Übrigens: Burger dürfen ganz stilecht mit den Händen gegessen werden.

Weitere Tipps finden Sie in unserem perfekten Burgerrezept:

Zutaten für vier Burger:

  • 600 Gramm Rinderhackfleisch
  • 0,5 TL Meersalz fein
  • 1 EL Öl
  • 8 Scheiben Tomaten
  • 0,5 Stück Zwiebel rot
  • 1 Stück Eisbergsalat
  • 1 EL Tomatenketchup
  • 1 TL Senf amerikanisch
  • 4 Scheibe Cheddarkäse
  • 4 Stück Hamburger-Brötchen

Zubereitung:

  1. Einen Burger herzustellen, ist denkbar einfach. Das Wichtigste ist, den "Classic Burger" amerikanischer Art nicht mit einer Bulette zu verwechseln. Weniger ist mehr; es gehören z. B. keine Zwiebeln ins Fleisch.
  2. Wer unbedingt Zwiebeln verwenden möchte: Die möglichst klein geschnittenen Zwiebeln anbraten, bevor sie in die Masse gegeben werden.
  3. Klassisch verwendet man im Burger keine Mayonnaise - absolut tabu! Zusätzlichen Spaß und Nährwerte erhält man, wenn man Guacamole (Avocadopüree) verwendet, d. h. die Deckel damit bestreicht.
  4. Den Grill oder Ofen (Oberhitze) vorheizen. Die Burgerbrötchen goldbraun anrösten. Wichtig ist, das Fleisch vor dem Durchkneten nicht zu salzen: Wasser würde entzogen und die Bindeeigenschaft des Eiweißes dadurch vermindert. Die Burger werden nach dem Braten gesalzen und gepfeffert.
  5. Am besten die Masse halbieren, die eine Hälfte muss kräftig geknetet werden, sodass die Eiweiße austreten. Anschließend unter die ungemischte Masse mischen. Aus der Masse vier "Patties" formen, am besten mithilfe einer Hamburger-Presse. Sie dürfen nicht zu dick sein! Die Burger können aber im Durchmesser größer sein als die Brötchen, da sie beim Braten kleiner werden.
  6. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Burger von beiden Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Burger auf ein Blech setzen und mit Käse belegen. Bei Oberhitze eine Minute in den Ofen geben, den Käse leicht schmelzen lassen.
  7. Die Böden der Brötchen auf vorgewärmte Teller setzen und mit Senf bestreichen. Den Deckel mit Ketchup bzw. Barbecuesauce oder Guacamole bestreichen. Zunächst das Salatblatt, dann die Tomate und die Zwiebel stapeln. Diesen Stapel auf das Fleisch setzen.
  8. Die Burger entweder mit Deckel oder offen servieren, d. h. den Stapel mit den Garnituren neben den Burgern servieren. Wichtig: Das Salatblatt muss unter der Tomatenscheibe liegen!

Sie haben eher Lust auf einen Veggie-Burger?

Sie mögen gar kein Fleisch, stehen aber trotzdem auf Burger? Kein Problen, dann versuchen Sie es doch mal mit der Blumenkohl-Burger-Variante. Weitere Ideen für einen vegetarischen Burger finden Sie übrigens bei kochbar.de!

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.