Das Supertalent 2015: Publikumskandidat Jay Oh wird von Dieter Bohlen direkt ins Finale geschickt

11. Dezember 2015 - 22:34 Uhr

Dieter Bohlen: "Du kannst höchstwahrscheinlich alles singen!"

Unverhofft kommt oft: Publikumskandidat Jay Oh wird in der vierten Show von "Das Supertalent" 2015 von Chefjuror Dieter Bohlen direkt mit dem goldenen Buzzer ins Finale geschickt. Dabei wollte der 29-jährige Sänger eigentlich nur die Show als Zuschauer genießen. Doch Dieter Bohlen macht aus Jay einen Finalisten.

Jay ist eigentlich als Zuschauer zu "Das Supertalent" 2015 gekommen. Als in der Pause nach talentierten Leuten gefragt wird, meldet sich der 29-jährige Sozialpsychologe. Auf der Bühne singt er a capella "Superstition" von Stevie Wonder. Dieter Bohlen ist von dieser spontanen Einlage begeistert: "Mit Playback wär das die beste musikalische Leistung heute Abend gewesen." Und so ein Playback lässt sich schnell beschaffen. Daher bittet der Supertalent-Chefjuror: "Komm doch gleich nochmal wieder!"

Das macht Jay auch. Zunächst singt er wie gewünscht noch einmal den Stevie Wonder-Hit, diesmal mit musikalischer Unterstützung. Im Anschluss präsentiert er außerdem "Feeling Good" von Michael Bublé. Beide Titel singt der Bochumer mit sehr viel Gefühl und Hingabe. Das scheint Dieter Bohlen auch so zu sehen, denn während des zweiten Songs steht er auf und läuft Richtung Supertalent-Bühne. Und tatsächlich: Der Poptitan drückt für den Zuschauer-Kandidaten den goldenen Buzzer und befördert Publikumskandidat Jay Oh damit direkt ins große Supertalent-Finale!

"Eine ganz, ganz tolle Leistung! Natürlich auch für mich eine wahnsinnige Überraschung", lobt Dieter Bohlen und schwärmt: "Beide Nummern haben mir gezeigt, du groovst wie ein Teufel, also du singst ganz toll im Rhythmus, du hast das echt im Blut und auch so bei Balladen singst du auch toll. Das heißt für mich, du kannst höchstwahrscheinlich alles singen!" Wer den kritischen Chefjuror von "Das Supertalent" derart begeistern kann, zieht mit Recht Stern-Statue direkt ins Finale ein.

Schweiß, Tränen und tolle Stimmen

Selina Weißenrieder spielt ihr selbstkomponiertes Stück "Sternenhimmel" am Flügel vor und begeistert die Jury mit ganz viel Gefühl. Dieter Bohlen berührt die 14-Jährige mit ihrem Klavierspiel sogar "im Herzen". Selina bekommt von allen drei Juroren ein ganz klares "Ja". Auch Inka Bause verliert ihr Herz, allerdings an Artist Marco, der mit seiner Gruppe eine Performance mit einem Russischen Barren zeigt. Trotz eines kleinen Missgeschicks bekommt die Gruppe einen Stern. Auf eine ganz andere Art berührt Andre Krausch. Er hypnotisiert Supertalent-Juror Bruce Darnell, der das kaum glauben kann.

Bäckermeisterin Elke Siebenlist singt leidenschaftlich gerne und bei "Das Supertalent" 2015 beweist die 54-Jährige mit "Ave Maria" ihr beeindruckendes Gesangstalent. Das "Duo Happy", bestehend aus Ashenafi Kebebew und Bruke Tola, will mit seinen "Ikarischen Spielen" die Jury überzeugen. Ihre akrobatische Leistung wird von der Jury auch gewürdigt, allerdings halten Dieter Bohlen und Bruce Darnell ihre Performance für zu gefährlich und stimmen im Gegensatz zu Inka Bause mit "Nein". Ebenfalls nicht ganz rund läuft der Tanz der Gruppe "All The Above". Kurz vor dem Schluss der Hip-Hop-Performance kommt es zu einem Unfall. Aber die Jury ist dennoch überzeugt und hängt dem verletzten Unglücksraben einen Stern um den Hals.

David Plementas kann weder mit einem Song von Beatrice Egli noch von Modern Talking punkten. "Gurgelman" Heiko Burghardt kann genauso wenig überzeugen wie Stimmungskanone Andrea Böhm. Auch Hypnotiseur Roland Kampffmeyer scheitert. David Plementas lässt zwar die Hüllen fallen und zeigt ein Bild von Bruce Darnell auf seinem Oberkörper, kann damit aber auch nicht begeistern.