'Das Jenke-Experiment': Jenke von Wilmsdorff über seinen extremen Drogen-Selbstversuch

21. September 2016 - 12:57 Uhr

Zwischen Ecstasy und LSD: Dieses Jenke-Experiment hat es in sich!

Egal ob Ecstasy, LSD, Speed oder Ritalin - in seinem neuen TV-Experiment schreckt Jenke von Wilmsdorff vor keiner Droge zurück. Selbst vor KO-Tropfen macht der Reporter keinen Halt: "Den stärksten Kontrollverlust habe ich bei den KO-Tropfen erlebt. Die Tropfen wurden mir zwar  in meinem Wissen verabreicht. Aber du weißt nicht, wann sie zuschlagen. Also eine passive Droge, bei der es nur Opfer gibt. Ich habe zunächst eine Stunde lang das Gefühl gehabt, etwas zu viel getrunken zu haben, obwohl ich das nicht getan habe. Und dann kann ich mich 17 Stunden lang an nichts mehr erinnern - an gar nichts!"

Jenke von Wilmsdorff: "Ich kann mich 17 Stunden lang an nichts mehr erinnern!"

Da drängt sich einem doch unweigerlich die Frage auf, wieso ein Mensch sich und seinem Körper eine solche Belastung freiwillig antut. "Es geht nicht darum, dass ich endlich mal das ausprobieren kann, was ich schon immer mal machen wollte, sondern um die gesellschaftliche Relevanz", erklärt Jenke. Das Ziel des 51-Jährigen: Türen zu bestimmten Themen öffnen. "Das ist das Konzept der Sendung: Ich mache Dinge selbst, um eine Brücke zu gesellschaftlich relevanten Themen zu bauen."

Doch natürlich ist solch ein extremer Selbstversuch auch für erfahrene Reporter wie Jenke von Wilmsdorff eine große Herausforderung: "Bei den Alltagsdrogen war die Überwindung bei mir besonders groß davor, LSD zu nehmen. Ich war da nicht wirklich informiert. Für mich war LSD immer eine ganz, ganz enorm stark wirkende Droge, von der ich nicht wusste, was sie mit mir macht."

Das ganze Interview mit Jenke von Wilmsdorff und als wie gefährlich Ärzte den extremen Selbsttest einschätzen, das sehen Sie im Video.

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