Das Jenke-Experiment: Jenke von Wilmsdorff erfährt Demenz am eigenen Körper

15. September 2016 - 10:59 Uhr

Jenke von Wilmsdorff meldet sich mit neuen Experimenten zurück. Der RTL-Reporter geht auch in der 4. Staffel wieder an sein Limit und weit darüber hinaus. Jenke hungert, nimmt Drogen, geht in den Knast und verliert seine Erinnerung. In extremen Selbstversuchen nimmt Jenke einmal mehr eine ihm ganz eigene, journalistisch ungewöhnliche Perspektive ein, um gesellschaftlich relevanten Reizthemen auf den Grund zu gehen.

Jenke verliert seine Erinnerung

Demenz zählt schon jetzt zu den weitverbreitetsten Alterserkrankungen in unserer Gesellschaft. 1,5 Millionen Menschen sind betroffen. Gelingt der Forschung nicht bald ein Durchbruch bei der Therapie, wird diese Zahl in den nächsten Jahren dramatisch ansteigen. Doch wie fühlt es sich tatsächlich an, dement zu sein und sein Erinnerungsvermögen zu verlieren? RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff macht den Selbstversuch und lässt sich unter Hypnose in einen Demenz-Zustand versetzen. Am eigenen Körper erfährt er, wie es ist, wenn wichtige Gehirnfunktionen wie Gedächtnis und Orientierung aussetzen. 

Für sein Experiment lebt Jenke eine Woche lang in einer WG mit demenziell Erkrankten und erlebt gemeinsam mit ihnen Höhen und Tiefen. Zudem trifft Jenke die Familie eines 63-jährigen Demenzerkrankten aus Köln, der vor einem Jahr seine Diagnose bekommen hat. Über einen Zeitraum von 9 Monaten begleitet Jenke die Familie, macht mit ihnen Urlaub an der Ostsee und erlebt aus nächster Nähe, vor welche Herausforderungen Demenz nicht nur Betroffene, sondern vor allem auch Angehörige stellt.