26. April 2019 - 10:35 Uhr

Neuer Monat, neue Gesetze

Ein neuer Monat heißt auch: Neue Regelungen und Gesetze! Auch im Mai ändert sich dieses Jahr wieder einiges, unter anderem die Höhe des Mindestlohns, das Aussehen einiger Geldscheine und die Telefonpreise. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie im Überblick.

Tschö, 500-Euro-Schein!

Die meisten von uns werden ihn wahrscheinlich nie in der Hand gehabt haben. Und es wird auch nie passieren, denn der 500-Euro-Schein wird zum 26.04.2019 abgeschafft! Das heißt: Europas Notenbanken stellen die lilafarbene Banknote nicht mehr her. Die restlichen 500-Euro-Scheine, die noch im Umlauf sind, sollen nach und nach eingezogen werden. Die Abschaffung soll Geldwäsche und Terrorfinanzierung erschweren.

Neue 100- und 200-Euro-Scheine

Ab dem 28. Mai 2019 gibt's neue 100- und 200-Euro-Scheine. Die Scheine wurden überarbeitet und sind nun noch schwerer zu fälschen. Die neuen Sicherheitsmerkmale sind unter anderem der Aufdruck des Werts des Scheins, der seine Farbe verändert, wenn man den Schein neigt, und das Wasserzeichen, ein Porträt der griechischen Mythenfigur Europa. Wie die neuen Scheine aussehen, das zeigen wir im Video.

Günstiger telefonieren in Europa

Bereits im November 2018 hat das Europaparlament beschlossen, dass die Telefonpreise innerhalb der EU angeglichen werden. Und bald ist es so weit: Ab dem 15. Mai 2019 kosten Telefonate innerhalb der EU höchstens 19 Cent/Minute, SMS können Sie für höchstens sechs Cent versenden. Verbraucherschützer bezeichnen die Senkung der Telefonkosten als ein logisches Vorgehen nach der Abschaffung der Roaming-Gebühren im Sommer 2017.

Änderungen bei der Steuererklärung

Bisher hieß es für Steuerzahler beim Blick in den Kalender immer: Mist, schon wieder Mai – die Steuererklärung ruft! Seit diesem Jahr muss die Erklärung jedoch erst bis zum 31. Juli eingereicht werden. Und diese Frist kann beispielsweise bei Krankheit, Umzug oder fehlender Steuerbelege nach hinten verschoben werden. Wenn die Steuererklärung im Vorjahr zu spät oder gar nicht eingereicht wurde, kann das Finanzamt sie jedoch auch früher anfordern.

Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer

Ab dem 1. Mai 2019 bekommen ungelernte Arbeiter im Maler- und Lackiererberuf 10,85 Euro pro Stunde. Bisher betrug der Stundenlohn 10,60 Euro.