Werbung und keine Updates für alte Smartphones und Betriebssysteme

Das ändert sich 2020 alles bei Whatsapp!

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2. Januar 2020 - 14:20 Uhr

Werbung bei Whatsapp: Jetzt wird's ernst!

Bereits seit dem letztem Jahr ist klar: Bald wird es ernst mit dem Thema Werbung bei Whatsapp. Schon im Mai kündigte Facebook an, ab 2020 sogenannte Status-Ads einzuführen. Sie werden vertikal im Status-Reiter dargestellt und verschwinden nach 24 Stunden wieder. Das Format ist bereits aus Facebook und Instagram bekannt. Beim "Facebook Marketing Summit" leakte ein Besucher bei Twitter die Bilder der Werbeformate:

Im Chatverlauf selbst ist erstmal keine Werbung geplant

Für die meisten Nutzer dürfte die Vorstellung, auch in einem Chatverlauf unter Freunden und Familie plötzlich Werbung eingeblendet zu bekommen, ein ziemlicher Vergrauler sein. Aber Liebhaber der Messenger-Funktion können aufatmen: Im Herzstück der App, also den Whatsapp-Chats selbst, sind derzeit wohl keine Anzeigen geplant.

Wann genau Facebook die Status-Ads einführen will, ist bislang unbekannt. Die Whatsapp-Verantwortlichen haben bis dato noch keine weiteren Details bekanntgegeben, für welchen Zeitpunkt die Integration der Status Ads geplant ist. Es wurde nicht mal einen grober Fahrplan genannt.

Diese Betriebssysteme und Smartphones werden nicht mehr unterstützt

Wer ein Windows-Phone-Betriebssystem nutzt, wird Whatsapp seit dem 1. Januar 2020 nicht mehr verwenden können. Das betrifft geschätzt 400.000 Nutzer. Auch ältere Android- und iOS-Versionen werden ab jetzt nicht mehr unterstützt.

Chatverläufe gehen verloren

Windows-Phone-Nutzer können ihre Whatsapp-Accounts zwar in ein anderes Betriebssystem mitnehmen - damit sind ihre Kontakte und Gruppen sicher. Chatverläufe, Bilder und Videos werden bei einem Wechsel allerdings nicht zu retten sein.

Kein Support mehr für diese Android- und iOS-Versionen

Mit den Android-Versionen 2.3.7 und älter sowie iOS 8 und älter können ab dem 1. Februar 2020 keine neuen Accounts mehr erstellt oder bereits existierende Accounts verifiziert werden.

Zwar läuft der Messenger mit diesen Versionen noch, er wird für diese Betriebssysteme jedoch nicht mehr aktiv entwickelt. Daher empfiehlt sich die Nutzung des Messengers in diesen Fällen nicht, zudem können einige Funktionen möglicherweise nicht mehr genutzt werden.

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