Sch....-Idee aus China?!

Jetzt wird auf Corona mit Anal-Abstrich getestet

Der Analabstrich könnte einen Vorteil haben.
Der Analabstrich könnte einen Vorteil haben.
© dpa, Uncredited, mka fgj axs vco

31. Januar 2021 - 10:37 Uhr

Bisher nur über Mund und Nase

Die gängige Methode bei Corona-Tests ist ein Abstrich aus Mund oder Rachen. Viele empfinden den Test als ziemlich unangenehm: Nasenbluten oder Niesreiz können die Folge sein. In China ist nun eine andere Test-Methode hinzugekommen: Corona-Tests werden dort nun auch per Anal-Abstrich vorgenommen. Ob das angenehmer ist?

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"Nicht sehr angenehm"

Diese Methode könne "die Nachweisrate bei infizierten Personen erhöhen", da das Virus im Anus länger nachweisbar sei als in den Atemwegen, sagt Li Tongzeng, leitender Arzt des You'an Krankenhauses in Peking, dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Dem Sender zufolge wird jedoch weiterhin großteils per Rachen- und Nasenabstrich getestet, da die Analmethode eben nicht sehr "angenehm" sei.

Der Analabstrich kommt demnach vor allem bei Menschen, bei denen ein hohes Risiko einer Coronavirus-Infektion besteht, zum Einsatz. Vergangene Woche war dies laut CCTV bei Bewohnern mehrerer Viertel Pekings mit bestätigten Corona-Infektionen der Fall. Auch Bürger in Quarantäne wurden demnach auf diese Weise getestet.

User machen sich im Netz lustig

Die Internetnutzer reagierten mit schwarzem Humor auf das neue Testvorgehen. "Ich habe zwei Analabstriche gemacht, jedes Mal musste ich danach einen Rachenabstrich machen – ich hatte solche Angst, dass die Krankenschwester vergisst, ein neues Stäbchen zu benutzen", scherzte ein Nutzer auf der Plattform Weibo.

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