Christopher Posch: Sahra Wagenknecht und ihr Ex-Mann führen Unterhaltsstreit

Kommt Lara endlich zu ihrem Recht?
Kommt Lara endlich zu ihrem Recht? Kind stehen 220.000 Euro Unterhalt zu 00:02:19
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Susanne R. setzt alle Hoffnung auf Posch

Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, ist derzeit in einen Unterhaltsstreit ihres Ex-Mannes verwickelt, in dem es inzwischen um 220.000 Euro geht - und um die mögliche Zwangsversteigerung einer gemeinsamen Ferienimmobilie. Der Journalist und Politiker Ralph Niemeyer hatte während seiner Ehe mit Wagenknecht mit drei weiteren Frauen drei Kinder gezeugt. Im Fall von Tochter Lara R. (13) hat das jetzt auch für seine Ex-Frau Sahra Wagenknecht unerwartete Folgen.

Die Mutter des unehelichen Kindes, Susanne R. (50) aus der Schweiz, hatte Niemeyer während eines gemeinsamen Urlaubs mit seiner damaligen Ehefrau Sahra Wagenknecht kennengelernt. Als Susanne R. schwanger wurde, erkannte Niemeyer die Vaterschaft an. Unterhalt hat er dennoch kaum gezahlt. Für Susanne R. begann damit das lange Ringen um den dringend notwendigen Unterhalt für die Tochter und ein kräftezehrender Existenzkampf. Die letzte Hoffnung für die Angestellte im Medizinbereich noch Unterhalt zu bekommen, ist das gemeinsame Anwesen des ehemaligen Paares in Irland.

Der idyllische reetgedeckte Landsitz liegt auf einem traumhaften Grundstück mit direktem Seezugang im Dorf Ogonnelloe, rund 200 Kilometer südwestlich von Dublin. Da es sich jedoch um Gemeinschaftsbesitz von Niemeyer und Wagenknecht handelt, ist das Haus schwer zu pfänden.

Niemeyer hatte, nachdem er 2009 bereits in der Schweiz wegen unterlassener Unterhaltszahlungen festgenommen wurde, seine Noch-Ehefrau Wagenknecht als vollberechtigte Miteigentümerin ins Grundbuch eintragen lassen. Damit ist ein schneller Zugriff auf das Anwesen unmöglich geworden.

Im Mai 2014 wandte sich Susanne R. verzweifelt an Christopher Posch und sein Team. Für Posch eine besondere Herausforderung: "Erst einmal weiß ich aus meiner Erfahrung als Anwalt, dass wirklich viele Frauen Probleme mit Unterhaltszahlungen haben. Herr Niemeyer hat sich über all die Jahre mit so einer Dreistigkeit den Verpflichtungen entzogen, dass es mir ein persönliches Anliegen wurde, Susanne R. zu helfen."

Seine Mandantin und ihre Tochter leiden sehr unter ihrer finanziellen Situation und mussten vor kurzem in eine Wohngemeinschaft ziehen, weil sie sich ihre alte Wohnung nicht mehr leisten konnten.

Posch konfrontiert Niemeyer mit den Vorwürfen. Was die beiden unter vier Augen besprechen und was Sarah Wagenknecht zu den Vorwürfen sagt, sehen Sie im Video.

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