Club will Corona-Infektionen verhindern

Werder-Profis dürfen nicht mehr zum Bäcker

Sollen zuhause bleiben, um auf dem Platz stehen zu können: Die Fußballer von Werder Bremen.
Sollen zuhause bleiben, um auf dem Platz stehen zu können: Die Fußballer von Werder Bremen.
© imago images/Joachim Sielski, Joachim Sielski via www.imago-images.de, www.imago-images.de

04. Mai 2021 - 8:41 Uhr

Vorsichtsmaßnahmen im Liga-Endspurt

Endspurt in der Bundesliga: Noch drei Spieltage stehen den Clubs bevor. Für Werder Bremen geht es um alles, denn die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt steht derzeit nur auf Rang 14, kämpft um den Klassenerhalt. Um den Abstieg zu verhindern, zieht der Club alle Register. Die Fußballprofis dürfen ab sofort nicht mehr zum Bäcker, in den Supermarkt oder die Apotheke – um so mögliche Corona-Infektionen zu vermeiden.

Bundesliga-Clubs gehen in Quarantäne-Trainingslager

Clemens Fritz, Leiter Profi-Fußball, erklärt die Maßnahme in einer Medienrunde so: "Es gibt nur noch Kontakte mit der Mannschaft, die in der Testung ist, und zu Hause mit der eigenen Familie." Einkaufen solle deshalb vermieden werden.

Ab dem 12. Mai verschärfen außerdem alle Bundesliga-Clubs die Hygiene-Regeln und gehen in ein Quarantäne-Trainingslager. So will die Liga verhindern, dass Spiele rund um den 33. und 34. Spieltag wegen Coronafällen verschoben werden müssen.

Auch hier will Bremen nichts dem Zufall überlassen und überlegt, ein Quarantäne-Hotel außerhalb von Bremen zu beziehen. "Es kann auch sein, dass wir nach dem Spiel in Augsburg ein paar Tage in Süddeutschland bleiben", so Fritz. So könnte der Teamgeist weiter gestärkt werden. Zum Bäcker dürfen die Fußballprofis aber auch in Augsburg nicht.

dpa/sid/LHÖ

Auch interessant