"Neues Werkzeug macht Impfen noch attraktiver"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt digitalen Impfpass vor

10. Juni 2021 - 13:21 Uhr

Gut gelaunter Jens Spahn "zufrieden" mit Inzidenzzahlen

Jens Spahn hat bei der Bundespressekonferenz den digitalen Impfpass vorgestellt. Zuvor zeigte sich der Bundesgesundheitsminister "sehr zufrieden" mit der Entwicklung der Inzidenzzahlen.

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„Ich selber werde das in der Corona-Warn-App nutzen“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt den Startschuss für einen digitalen europäischen Impfpass. Die Tests seien erfolgreich, so dass mit dem Roll-Out begonnen werden könne, sagt Spahn in Berlin. Schritt für Schritt würden nun die Impfzentren und Arztpraxen an das System angeschlossen. Ziel sei, dass bis Ende Juni der sogenannte CovPass "für alle, die wollen, zur Verfügung steht". Der Impfnachweis kann einerseits in die Corona-Warn-App integriert oder in einer eigenen App installiert werden.

"Der gelbe Impfpass wird weiterhin seine Gültigkeit behalten", machte Jens Spahn deutlich. Der digitale Impfpass sei ein "neues Werkzeug, das Impfen noch attraktiver machen soll". Die Bevölkerung bat er um etwas Geduld, denn die nachträgliche Ausstellung des Impfzertifikats mit QR-Code erfolge schrittweise.

Die Ausstellung des Impfzertifikats mit QR-Code übernehmen Impfzentren, Ärzte – und auch Apotheken. Das nachträgliche Eintragen der Daten aus dem gelben Impfbuch und die Ausstellung des Impfzertifikats wird in den Apotheken 18 Euro kosten. Die Vergütung sei angemessen, betonte Spahn, da hier eine Überprüfung der Daten stattfinden muss.

Neben der neuen App "CovPass", die innerhalb der EU gültig ist und ab sofort in allen App-Stores heruntergeladen werden kann, ist innerhalb Deutschlands auch die Nutzung der Corona-Warn-App möglich. Nach dem letzten Update der Corona-App kann auch das Impfzertifikat eingepflegt werden.

"Ich selber werde das in der Corona-Warn-App nutzen", sagte Jens Spahn. (reuters/aze)

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