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Brustkrebsvorsorge: Weshalb eine Mammografie nicht immer reicht

Ihr Brustkrebs blieb unerkannt - trotz Vorsorge
Ihr Brustkrebs blieb unerkannt - trotz Vorsorge Mammografie reicht nicht immer 02:41

Trotz regelmäßiger Untersuchungen blieb der Brustkrebs-Tumor unentdeckt

Bei Brustkrebs ist eine Früherkennung entscheidend für die Heilungschancen. Vorsorge ist deshalb das A und O. Das weiß auch Kirsten Baders. Jahrelang ließ sie sich regelmäßig vom Frauenarzt untersuchen, machte auch eine Mammografie. Die ärztliche Diagnose: alles in Ordnung. Doch dann ertastete sie einen Knoten an ihrer Brust.

Bei einem Drittel der Frauen sind Tumore bei der Mammografie nicht zwangsläufig erkennbar

Jährlich erkranken rund 72.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Je früher der Tumor festgestellt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung. Neben der Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt empfehlen Ärzte vor allem für Frauen ab 50 eine Mammografie. Dabei wird die Brust zwischen zwei Platten vorsichtig flachgedrückt und geröntgt. Dadurch soll die Struktur der Brust – und damit auch Tumore – erkennbar gemacht werden.

Das funktioniert allerdings nicht immer. Bei Frauen mit einem dichten Brustgewebe liefert die Mammografie falsche oder unklare Ergebnisse. Bei Kirsten Bader zeigte erst ein Ultraschall, was in der Mammografie unsichtbar blieb: ein dunkler Fleck, zwei Zentimeter groß. Eine Diagnose, die Kirstens Leben, komplett aus der Bahn warf, wie Sie im Video erzählt.

Brust-Ultraschall wird von der Krankenkasse nicht übernommen

Etwa ein Dritter aller Frauen hat ein dichtes Brustgewebe. Welche Brustdichte Sie haben, können Sie bei der Mammografie herausfinden. In Absprache mit dem Frauenarzt kann dann entschieden werden, ob ein zusätzlicher Ultraschall nötig ist. Die Kosten für eine Vorsorge mit Ultraschall übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nämlich in der Regel nicht.

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