Sängerin kämpft um ihre Zukunft

Britney Spears sagt im Vormundschaftsprozess aus: „Ich weine jeden Tag“

25. Juni 2021 - 12:12 Uhr

Britney Spears ist „traumatisiert und unglücklich“

Endlich hat sie sich selber zu Wort gemeldet! Nach jahrelangem Schweigen hat Britney Spears (39) jetzt im Vormundschaftsprozess gegen ihren Vater Jamie ausgesagt. Und was sie gesagt hat, ist wirklich schockierend. RTL-Reporter Dominik Maur beschreibt im Video, wie Britney bei der Anhörung auf ihn gewirkt hat.

Britney: „Ich würde am liebsten meine ganze Familie verklagen!"

"Ich bin traumatisiert, ich bin unglücklich. Ich kann nicht schlafen. Ich weine jeden Tag!", beschreibt Britney Spears in der Videoschalte den Richtern ihren psychischen Zustand. Die ganze Situation sei "nicht gut für ihr Herz". Sie fordert: "Ich verdiene eine Veränderung. Ich würde am liebsten meine ganze Familie verklagen!"

Seit 2014 soll sie bereits versuchen, sich aus der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears zu befreien. Nach mehreren psychischen Zusammenbrüchen von Britney wurde ihr Vater 2008 vom Gericht als ihr Vormund eingesetzt und entscheidet seitdem über ihr Leben und ihren Finanzen.

Britneys Fans unterstellen Jamie, dass es ihm dabei nicht um das Wohl seiner Tochter gehe, sondern nur um ihr Geld. Sie formten die #freeBritney-Bewegung, die seit Jahren dafür kämpft, die Vormundschaft aufzuheben. Dass Britney jetzt endlich selber für sich kämpft, war lange der größte Wunsch ihrer Fans. Und ihr Worte bestätigen, was die #freeBritney-Anhänger schon lange vermutet haben.

Britneys Fans kämpfen unter dem Hashtag #freeBritney seit Jahren für die Rechte der Sängerin und demonstrieren während des Prozesses weltweit für ihre Freiheit.
Britneys Fans kämpfen unter dem Hashtag #freeBritney seit Jahren für die Rechte der Sängerin und demonstrieren während des Prozesses weltweit für ihre Freiheit.
© picture alliance, Tayfun Salci

Keine weiteren Kinder! Britney soll ihre Spiral nicht entfernen dürfen

Nicht nur über ihre Finanzen soll Jamie Spears entscheiden, laut seiner Tochter soll er auch ihr Leben bis hin zu sehr persönlichen Entscheidungen kontrollieren. "Mir wurde gesagt, ich kann nicht heiraten. Ich habe eine Spirale, aber dieses sogenannte Team lässt mich nicht zum Arzt gehen um sie zu entfernen, weil sie nicht wollen, dass ich noch mehr Kinder bekomme", sagt Britney im Prozess.

Ein Vorwurf, der auch ihre Exfreund Justin Timberlake so schockierte, dass er sich mit einem flammenden Appell bei Twitter zu Wort meldete, um Britney zu unterstützen: "Keine Frau sollte jemals davon abgehalten werden. Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen!" (csp)