Irrer Trend

Bräute tragen jetzt Dermal-Piercings statt Verlobungsring

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2. Juli 2019 - 8:12 Uhr

Piercing statt Ring!

Stellen Sie sich vor, Ihnen wird ein Heiratsantrag gemacht - und Sie bekommen gar keinen Ring, sondern ein Piercing! Ja, genau das scheint sich jetzt als Trend herauszukristallisieren. Diamond Dermal Piercings werden immer häufiger an Fingern getragen, statt des klassischen Verlobungsrings.

Und wie funktioniert das Ganze?

Für das Ring-Piercing wird ein Dermal Anchor gesetzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Piercings, kann man einen Anchor, also ein kleines Schmuck-Implantat, an beinah allen Körperstellen setzen - auch am Finger.

Dabei wird ein löchriges Metallplättchen unter die Haut gesetzt. Die Löcher ermöglichen, dass es mit der Haut zusammenwachsen kann. Außerdem haben die meisten Anchors noch ein Stäbchen mit einem Gewinde, mithilfe dessen man verschiedene Aufsätze und Schmuckstücke draufschrauben kann.

Nicht nur am Ringfinger werden die Dermal Piercings gerne getragen: Auch an Mittelfinger oder der Hand tragen Piercing-Fans den Permanent-Schmuck.

Was halten Sie davon?

Nicht ungefährlich

Aber Achtung: Wer sich ein solches Piercing machen lässt, sollte auf Hygiene achten! Dazu zählt, es regelmäßig zu desinfizieren und mit Wattestäbchen und Wasser zu reinigen. Es dürfen kein Parfüm, keine Cremes oder Make-up an das Piercing geraten, um Entzündungen zu vermeiden. Nach dem Einsetzen sind darüber hinaus Sauna, Schwimmbad & Co. für die ersten Wochen tabu. Die Abheilung kann mehrere Monate dauern.

Außerdem besteht die Gefahr, mit dem Schmuckstück hängen zu bleiben. Beim Anziehen, Putzen oder anderen Aktivitäten ist also besondere Vorsicht geboten!