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Bradley Cooper: Vor „Hangover“ war er alkohol- und kokainsüchtig

Krasses Geständnis

Bradley Cooper: Vor „Hangover“ war er alkohol- und kokainsüchtig

Krasses Drogen-Geständnis Bradley Cooper
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Bradley Cooper
Krasses Drogen-Geständnis

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Bradley Cooper (47) hat offenbart, vor seinem „Hangover“-Erfolg alkohol- und kokainsüchtig gewesen zu sein. Im Podcast „SmartLess“ der Schauspieler Jason Bateman (53), Sean Hayes (51) und Will Arnett (52) sprach er über seinen steinigen Weg nach Hollywood. Sein krasses Geständnis gibt’s im Video.

Bradley Cooper am Tiefpunkt: „Ich war so verloren“

Im Jahr 2004 sei ihm zum ersten Mal klar geworden, „dass ich ein Problem mit Drogen und Alkohol hatte“. Schauspielkollege Will Arnett hatte ihn zu Hause besucht und bemerkt, dass sein Kumpel seine Hunde am späten Nachmittag immer noch nicht nach draußen gelassen hatte. „Das werde ich nie vergessen“, erklärte Bradley über diesen Aha-Moment. „Es hat mein ganzes Leben verändert.“

An diesem dunklen Punkt seines Lebens habe er „null Selbstwertgefühl“ gehabt und gegen seine Dämonen gekämpft. „Ich war so verloren“, erzählte der heute 47-Jährige: „Und ich war kokainsüchtig, das war die andere Sache.“ Nach seinem Ausstieg aus der Serie „Alias - Die Agentin“ (2001-2006) habe er sich „die Achillessehne durchtrennt“. Weiter erklärte er: „Als ich für 'Alias' nach Los Angeles zog, fühlte ich mich wie in der High School: Ich kam in keinen Club rein, kein Mädchen wollte mich angucken. Ich war total deprimiert.“

Bradley Cooper dankt Will Arnett

Es sei ein „Vorteil“ gewesen, „dass das passiert ist, als ich 29 war“. Mit 36 Jahren habe er dann „Hangover“ gedreht. „Ich musste all diese Dinge durchmachen, bevor die Bekanntheit überhaupt eine Rolle in meiner täglichen Existenz gespielt hat“, führte Bradley aus. Will Arnett bestätigte: „Du hast diese Metamorphose vor 'Hangover' durchgemacht. Diese Erkenntnisse und diese Veränderung haben es dir ermöglicht, dich geöffnet und dir erlaubt, du selbst zu sein.“

Im Alter von 29 bis 34 Jahren habe er „große Durchbrüche“ erzielt, sagte Bradley. Da sei er „wenigstens in der Lage gewesen, vor jemandem zu stehen, zu atmen, zuzuhören und zu reden“. Außerdem drückte er noch einmal seine Wertschätzung für seinen Kollegen aus: „Will ist der Grund dafür, dass ich im Juli 2004 das Risiko eingegangen bin, dieses harte Gespräch mit mir zu führen, das mich auf den Weg gebracht hat, mein Leben zu ändern.“

Nach seinem „Hangover“-Erfolg 2009 und den beiden Fortsetzungen 2011 und 2013 ging es für Bradley Cooper weiter steil bergauf. Dreimal war er als Bester Haupt- oder Nebendarsteller für die Filme „Silver Linings“ (2012), „American Hustle“ (2013), „American Sniper“ (2014) für den Oscar nominiert, bevor er schließlich mit dem Goldjungen als Bester Hauptdarsteller in „ A Star Is Born “ (2019) ausgezeichnet wurde. Er ist auch als Drehbuchautor und Produzent tätig.

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