„Wie endet die Geschichte Boris Becker medial?“

Boris Becker plant Rückzug aus der Öffentlichkeit: Hat er längst genug von Negativ-Schlagzeilen?

Boris Becker
© dpa, Hendrik Schmidt, hsc cul kay pil

22. Dezember 2020 - 16:53 Uhr

Negativ-Schlagzeilen über Boris Becker verkaufen sich richtig gut

"Wenn wir Boris Becker auf dem Titel haben und es eine negative Geschichte ist, dann haben wir sieben Mal mehr Klicks." So soll eine große Online-Zeitung Boris Becker (53) erklärt haben, wieso die Negativ-Schlagzeilen über ihn einfach nie enden. Darüber spricht Boris jetzt in seinem Podcast auf "Amazon Music" und reflektiert dabei auch, ob es nicht an der Zeit ist, das öffentliche Leben hinter sich zu lassen.

„Wie endet die Geschichte Boris Becker medial?“

Wir alle kennen die immer gleichen Geschichten über Boris Becker, die doch nie langweilig werden: Eine neue Freundin an seiner Seite und eine Ex, die gegen ihn wettert. Finanzielle Probleme und immer wieder Insolvenzverfahren. Und dann wären da auch noch Gerüchte um einen anstehenden Besuch im Knast. Zwar wechseln die Frauen, über die berichtet wird, und es handelt sich immer wieder um andere Besitztümer, die er hektisch loswerden muss – doch die Negativ-Schlagzeilen haben einen roten Faden.

Aber irgendwann reicht's. "Wie endet die Geschichte Boris Becker medial? Wie kann ich den Stecker ziehen?" Mit dieser Frage konfrontiert sich die Tennis-Legende in dem Podcast "Boris Becker – Der Fünfte Satz" selbst. Momentan ist Boris noch nicht dazu bereit, die Öffentlichkeit hinter sich zu lassen, er ist auf Moderations-Jobs und Werbedeals angewiesen. Doch der 53-Jährige plant fest damit, eines Tages einfach weg zu sein. Dann sollen sich die Online-Magazine neue Schlagzeilen einfallen lassen – und zwar über andere. Denn sein letztes Kapitel soll Boris ganz allein gehören.