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Beinfett: Diese Dinge sollten Sie wissen

Video: Das beste Workout gegen Reiterhosen

Schöne, schlanke Beine – ein Traum vieler Frauen. Doch trotz regelmäßigen Bauch-Beine-Po-Workouts, scheint der Kampf gegen das unbeliebte Beinfett manchmal chancenlos. Lesen Sie hier mehr darüber, warum sich das Abnehmen an den Beinen mindestens genauso schwierig gestalten kann wie das Abnehmen am Bauch.

Schwer zu glauben aber wahr: Die weiblichen Rundungen an Körperstellen wie Bauch, Beinen und Po sind der Evolution geschuldet. Diese stehen für die Fruchtbarkeit der Frau und wirken attraktiv auf das männliche Geschlecht. Um also die Erhaltung der menschlichen Spezies aus biologischer Sicht zu garantieren, lässt sich das Fett an diesen Bereichen von Natur aus nur sehr schwer loswerden.

Cellulite: Jede hat sie, keine will sie

Beinfett führt zwangsläufig auch Cellulite mit sich? Falsch. Unter Cellulite leiden rund 90 Prozent der Frauen, egal ob sportlich oder nicht. Die unschönen Dellen auf der Haut sind nämlich weniger das Resultat von wenig bis kaum Sport, sondern vielmehr das eines schwachen Bindegewebes und einer dünnen Haut. Treffen beide Faktoren auf einen zu, hilft auch das intensivste Workout nichts.

Thigh Gap und Bikini Bridge sagen nichts über die Fitness aus

Spätestens zur Sommerzeit sind Schönheitsideale wie die Thigh Gap (eine Lücke zwischen den Oberschenkeln) oder die Bikini Bridge (gespanntes Bikiniehöschen zwischen den hervorragenden Beckenknochen) präsenter denn je. Wer diese Ideale nicht vorweisen kann, hat wohl nicht hart genug trainiert, oder? Auch diese Frage ist mit einem klaren ‚Nein‘ zu beantworten.

Ob eine Frau eine sogenannte Thigh Gap oder Bikini Bridge aufweist, liegt einzig und allein an der Breite und Stellung des Beckens. Je breiter die Hüftknochen voneinander entfernt liegen, umso wahrscheinlicher ist der Zwischenraum zwischen den Oberschenkeln. Und auch die Bikini Bridge hat weniger mit einem durchtrainierten Bauch zu tun, sondern ist Folge eines nach vorne gekippten Beckens.  

Auch eine Diät ist keine Lösung

Wenn schon ein intensives Oberschenkeltraining sich als wenig effektiv herausstellt, dann muss eben eine kalorienarme Ernährung für das gewünschte Ergebnis sorgen. Wer weniger Kohlenhydrate aufnimmt als er verbraucht, muss folglich früher oder später an Fett und Gewicht verlieren. Muss der Körper jedoch auf muskelaufbauende Nährwerte verzichten, verliert er zwar an Umfang, baut gleichzeitig jedoch auch die hart antrainierte Muskelmasse wieder ab und mit ihr die durchtrainierte Form.

Manches Fett bleibt unbezwingbar

Doch egal wie sehr wir uns auch bemühen es los zu werden, unser Körper braucht eine gewisse Menge an Fett, um zu funktionieren. Wo er dieses notwendige, unschöne Fett anlagert, ist von Körper zu Körper verschieden. Da helfen dann leider auch aller Sport der Welt und die gesündeste Ernährung nicht viel. Manche Problemzonen muss man eben einfach akzeptieren lernen.

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