Bauer sucht Frau 2015: So lassen sich Elkes 'Süß-saure Eier' ganz einfach nachkochen

Elke hat sich mit ihrem Familienrezept direkt in Bergbauer Ulrichs Herz gekocht. Aber auch ihre Familie liebt diese wohlschmeckende Mahlzeit: "Das Rezept habe ich von meiner Mutter. Das ist ein altes schlesisches Rezept, so wie wir das machen. Meine Großeltern kommen aus Schlesien, die haben das mitgebracht. Es ist das Lieblingsgericht meiner Familie, ich muss es denen sehr oft kochen."
Das braucht ihr dafür:
8 Eier
4-5 EL Margarine
1-2 TL Senf
1-2 TL Essig
½ TL Zucker
3 Nelken
Salz zum Würzen je nach Gefühl
Mehl zum Binden der Soße je nach Gefühl
ca. ½ Liter Milch
So bereitet Elke ihr Gericht zu:
"Ich nehme Margarine, mache diese heiß, bis sie bräunlich wird. Dann gebe ich Mehl dazu, schwitze das auch noch ein bisschen an und füge dann die Nelken und den Senf dazu. Dann schütte ich die Milch dazu und schaue, dass es insgesamt eine sämige Soße wird, ohne Klumpen. Wenn die Soße soweit ist, mache ich bisschen Essig und Zucker rein und schmecke alles mit Salz ab. Das muss so richtig schön rund schmecken!
Sie sind dann nicht zerfleddert, sondern bleiben ganz. Das kann man schlecht erklären: Im Prinzip zieht sich das Eiweiß um das Eigelb, sodass ich am Ende ein weißes Ei habe. Nun rühre ich vorsichtig um und lasse die Eier ziehen, sodass sie etwa mittelfest werden. Nicht ganz hart – so weich sind sie noch leckerer! Wenn die Eier dann leicht fest sind, schmecke ich das nochmal ab, weil die Eier Würze mit einziehen. Eier können ja auch ganz unterschiedlich schmecken, da muss man ein wenig drauf achten…
Ich mache mir um die Mengen nie Gedanken - ich hab das so drin und weiß wann es gut ist. Ich mache es frei nach Schnauze – so würde ich es auch Nachkochen empfehlen. Und ganz wichtig ist: Immer wieder abschmecken! Die Geschmäcker sind ja unterschiedlich. Einer mag es süßer, der andere mag es sauer."
"In meiner Familie essen wir dazu immer Salzkartoffeln. Mit Nudeln oder Reis könnte ich mir das Gericht überhaupt nicht vorstellen. Die Salzkartoffeln sind dann nochmal der kräftige Gegensatz dazu."



