Protestaktion vor dem Reichstag

Baerbock fordert Klimaschützer auf, den Hungerstreik zu beenden

Umweltaktivisten sitzen im Regierungsviertel zusammen vor einem Zelt. Seit Tagen befinden sich die jungen Menschen in einem Hungerstreik.
Umweltaktivisten sitzen im Regierungsviertel zusammen vor einem Zelt. Seit Tagen befinden sich die jungen Menschen in einem Hungerstreik.
© dpa, Paul Zinken, pdz tba

08. September 2021 - 15:09 Uhr

Mehr als eine Woche Hungerstreik

Seit mehr als einer Woche sitzen Klimaschützer am Berliner Reichstag und befinden sich im Hungerstreik. Jetzt hat die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock die jungen Menschen aufgefordert, die Aktion abzubrechen und wieder zu essen. Dies habe Baerbock den Teilnehmenden in einem Telefonat erklärt, sagte ein Grünen-Sprecher.

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Baerbock: Menschen sollen sich durch Hungerstreik nicht in Gefahr bringen

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Annalena Baerbock: "Es darf nicht sein, dass sich Menschen durch einen Hungerstreik in solche Gefahr bringen und ihr eigenes Leben riskieren.“
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Baerbock teile das Ziel, möglichst bald klimaneutral zu werden und wolle sich dafür mit ganzer Kraft einsetzen. "Aber es darf nicht sein, dass sich Menschen durch einen Hungerstreik in solche Gefahr bringen und ihr eigenes Leben riskieren."

Die jungen Leute wollen ihre Aktion allerdings fortsetzen, wie Teilnehmer der Deutschen Presse-Agentur sagte. Baerbock habe die Forderungen der Gruppe nicht erfüllt. Diese verlangen eine öffentliche Diskussion mit den Kanzlerkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen sowie die Einsetzung eines Bürgerrats, der der Politik Sofortmaßnahmen gegen die Erderwärmung vorgeben soll.

Der Hungerstreik begann nach Angaben der Teilnehmern am Montag vor einer Woche (30.8.) Den Teilnehmern geht es nach Helmstedts Angaben gesundheitlich den Umständen entsprechend gut. (dpa/eku)