Diese fünf Babyphones schneiden mit "gut" ab

Babyphones bei Stiftung Warentest: Das sind die Testsieger 2020

Auf der Suche nach einem guten Babyphone sind Eltern mit der klassischen Funktechnik weiter am besten bedient.
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04. Februar 2020 - 9:11 Uhr

Je einfacher die Ausstattung, desto besser

Babyphones sind für viele Eltern unverzichtbar - und der Markt ist riesig: ob einfache Babyphones, moderne Webcams oder Smartphone-Apps, es gibt die unterschiedlichsten Modelle. Doch auf welche ist auch wirklich Verlass und welches meldet am zuverlässigsten, wenn das Kind in der Nacht schreit? 

​Das Verbraucherportal Stiftung Warentest hat 20 Babyphones untersucht. Das Ergebnis: Viel Technik ist nicht automatisch besser. Im Test überzeugten vor allem die einfachen Geräte nur mit Ton. Sie übertragen zuverlässig den "Kinderlärm" und verwirren nicht durch Zusatzfunktionen. Nur fünf Geräte schnitten bei den Tests mit einem "gut" ab - und bei allen handelt es sich um klassische Babyphones.

So wurden die Babyphones getestet

Beim Babyphone Test 2020, der in der Ausgabe 02/2020 erscheint, untersuchte Stiftung Warentest 20 Produkte und unterschied dabei in drei Produktgruppen:

  • Sechs Babyphones (nur) mit Ton
  • Acht Babyphones mit Ton und Video
  • Drei Babyphone-Apps
  • Drei Babyphones mit Webcam (gesteuert über eine App)

Gestestet wurden die Übertragung von Ton und Bild sowie die Bildqualität. Außerdem überprüften die Tester Reichweite und  Benutzerfreundlichkeit der Babyphones. Ferner untersuchten Experten die Akkuleistung, die Qualität in Hinblick auf Stabilität und Verarbeitung sowie Umwelteigenschaften wie z.B. Elektrosmog.

Klassisch schlägt smart

Bei den Testergebnissen wird deutlich: Die klassischen Babyphones liegen in der Empfehlung deutlich vor den Webcam-Geräten, die via App per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. 
So warnen sie laut Warentest zuverlässiger und auch der übertragene Klang ist in der Regel gut. Und noch etwas fiel positiv auf: Anders als man es von älteren Modellen kennt, hatte keines der getesteten Geräte ein Problem mit Störungen durch ein anderes Babyphone. 

Das Problem bei den smarten Lösungen: Wenn es einen Strom- oder Internetausfall gibt, warnt keines der Geräte auffällig genug. Geht die Verbindung verloren, bekommen das die Eltern kaum mit. Weiterer Kritikpunkt: Die smarten Lösungen aus einer Webcam und einer Smartphone-App sind alle schlecht zu bedienen.

Die Testergebnisse im Überblick

Insgesamt fünf Testkandidaten sind mit "gut" bewertet worden - drei von ihnen nur mit Ton, zwei auch mit Video. 

Bei den Modellen nur mit Tonübertragung schnitten drei Hersteller "gut" ab:


Wer lieber ein Modell mit Videoübertragung kaufen möchte, sollte zu einem dieser zwei "guten" Produkte greifen:

Was können die Gewinner?

Die beiden besten Geräte im Test - das reine Audio-Babyphone SCD723/26 und das Videomodell SCD845/26 kommen beide von Philips Avent. Pluspunkte vergaben die Tester insbesondere für Übertragung aus dem Kinderzimmer und die Bedienungsfreundlichkeit. Auch die Klangqualität und die Funktion allgemein wurde positiv bewertet. Im Hinblick auf den Stromverbrauch können beide Modelle ebenfalls punkten. 

​Das zweiplatzierte Audio-Modell Babymoov Expert Care ist dagegen ein echter Preis-Knaller. Es warnt genauso gut wie das Philips-Gerät, hat dabei sogar eine größere Reichweite. Allerdings ist es in der Bedienung etwas komplizierter. Dafür überzeugt es mit einem echten Schnäppchen-Preis (rund 60 Euro).

Den ganzen Babyphone-Test können Sie sich hier anschauen.

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