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ATP Finals: Alexander Zverev bricht den Fluch - nach Sieg gegen Daniil Medwedew offiziell der Größte

Und jetzt ab in den Liebesurlaub

Alexander Zverev bricht den Fluch: nach Sieg gegen Daniil Medwedew offiziell der Größte

Alexander Zverev
Alexander Zverev hat zum zweiten Mal die ATP Finals gewonnen.
Imago Sportfotodienst

Zverev gewinnt ATP-Saisonfinale

Angstgegner war gestern! Mit einem 6:4, 6:4-Sieg bei den ATP Finals gegen Daniil Medwedew hat sich Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev die nächste Krone dieses erfolgreichen Jahres aufgesetzt. Zuletzt hatte er der Reihe nach gegen den Russen verloren. Ausgerechnet in einem der wichtigsten Matches seiner Karriere besiegte er den Fluch. Jetzt geht es auf die Malediven. Liebesurlaub mit Sophia Thomalla.

Mit 1,9 Millionen Euro extra auf die Malediven

Mit der süßen Revanche an seinem vermeintlichen Angstgegner hat Olympiasieger Alexander Zverev die beste Saison seiner Karriere gekrönt. In einem herausragenden Endspiel bei den ATP Finals in Turin brach der gebürtige Hamburger seinen Fluch gegen den favorisierten Vorjahressieger Daniil Medwedew, mit einem verdienten 6:4, 6:4 stürmte er zum zweiten Titel beim Saisonfinale der besten Tennisprofis nach 2018.

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Zuvor hatte der Weltranglistendritte Zverev gegen den einen Platz besser klassierten US-Open-Champion aus Russland fünf Niederlagen in Folge kassiert, zuletzt erst am Dienstag in der Gruppenphase. Mit der eindrucksvollen Revanche beim letzten Großereignis des Jahres sicherte sich der 24-Jährige vor seinem Malediven-Urlaub mit seiner Freundin Sophia Thomalla seinen 19. Turniersieg - den sechsten des Jahres - und einen Scheck von rund 1,9 Millionen Euro. Vermutlich genug, um sich spontan ein kleines Stückchen Malediven zu kaufen.

Nach nur 1:15 Stunden beendete der historische Olympiasieger von Tokio den saisonübergreifenden 9:0-Lauf des Russen bei den ATP Finals - und veredelte das ohnehin schon erfolgreichste Jahr seiner Karriere, in dem ihm lediglich der Premierentitel bei einem Grand-Slam-Turnier verwehrt blieb.

Nur Boris Becker hat die Finals öfter gewonnen

Mit dem zweiten Paukenschlag nach dem beeindruckenden Halbfinalsieg gegen Branchenführer Novak Djokovic sendete Zverev im Hinblick auf die neue Saison auch ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz. In der 52-jährigen Geschichte des Abschlussturniers der besten Tennisprofis des Jahres holte er den insgesamt sechsten deutschen Sieg. Vor dem Goldmedaillengewinner von Tokio hatten Boris Becker (1988, 1992, 1995) und Michael Stich (1993) triumphiert. (sid/mli)