Atommüll-Zwischenlagerung weiter ungelöst

15. März 2014 - 15:59 Uhr

Wegen stockender Verhandlungen über die Unterbringung von 26 Castor-Behältern mit Atommüll will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) einzelne Ministerpräsidenten ins Gebet nehmen. Das teilte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) nach einem Bund/Länder-Gespräch in Berlin mit.

Deutschland muss noch 26 Behälter mit deutschem Atommüll aus den Wiederaufarbeitungsanlagen im britischen Sellafield und im französischen La Hague zurücknehmen.

Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben sich zur Aufnahme von Castor-Behältern bereit erklärt - gesucht wird nach dem Kompromiss für eine neue bundesweite Endlagersuche noch ein drittes Aufnahmeland. Die Castoren kamen bisher in das Zwischenlager Gorleben, der nahe gelegene Salzstock galt lange Zeit als mögliches Endlager für hochradioaktiven Atommüll.