Polizei sucht nach dem Täter von Aschheim

15-Jährige bei Abschlussparty am See ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt

Heimstettener See - hier soll es zur Vergewaltigung gekommen sein.
Heimstettener See - hier soll es zur Vergewaltigung gekommen sein.
© RTL, Landratsamt München

01. August 2021 - 10:51 Uhr

Junger Mann lockt 15-Jährige von ihren Freunden weg

Endlich den Schulabschluss geschafft! Diesen Anlass feierten am Donnerstag 150 Jugendliche ausgelassen am Heimstettener See in Aschheim (Landkreis München). Darunter auch eine 15-Jährige. Für sie endete der Abend allerdings in einem Albtraum. Das Mädchen wurde von einem Unbekannten ins Gebüsch gezerrt, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt, wie die Polizei München berichtet.

Täter macht das Mädchen mit Drogen und Schlägen gefügig

Die Feier startete laut Polizei bereits um 13 Uhr. In den Abendstunden lernte das Mädchen einen jungen Mann kennen, der ebenfalls am See war. Sie ging mit ihm ein Stück von den anderen feiernden Jugendlichen weg, um sich besser unterhalten zu können.

Doch der Mann hatte offenbar anderes im Sinn. Er soll die 15-Jährige gegen ihren Willen in ein Gebüsch gezerrt haben. Weil sich das Mädchen wehrte, soll er sie dabei auch geschlagen haben. Um das Mädchen gefügig zu machen, zwang der Täter die Schülerin eine unbekannte Substanz zu schnupfen.

Dann habe er die Jugendliche vergewaltigt und sie danach im Gebüsch zurückgelassen. Was genau passierte, müssen die Ermittler nun mühsam rekonstruieren, denn das Mädchen konnte sich nicht mehr an alles erinnern, was mit ihr unter dem Einfluss der unbekannten Substanz passiert ist.

Aschheim: Freundin des Opfers rief die Polizei

Fakt ist: Die 15-Jährige schaffte es zurück zu einer Freundin auf der Party. Als die hörte, was passiert war, rief sie sofort die Polizei. Der Täter war da aber längst geflüchtet. Er wird wie folgt beschrieben:

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Nun suchen die Beamten nach Zeugen, die an dem Abend zwischen 21:00 Uhr und 23:00 etwas Verdächtiges beobachtet haben. Die Polizei interessiert sich außerdem für Fotos, die in unmittelbarer Umgebung gemacht wurden. Sie können in einem Hinweisportal der Bayrischen Polizei hochgeladen werden. (jgr)

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