Für 100 Millionen zu Man United

Antony vor MEGA-Wechsel - Ajax-Coach rechnet mit dem kapitalistischem System ab

FILE PHOTO: Soccer Football - Champions League - Group C - Sporting Lisbon v Ajax - Jose Alvalade Stadium, Lisbon, Portugal - September 15, 2021 Ajax's Antony celebrates celebrates their fifth goal, scored by Sebastien Haller REUTERS/Pedro Nunes/File
Antony will von Ajax Amsterdam unbedingt zu Manchester United wechseln.
/FW1F/Toby Davis, REUTERS, PEDRO NUNES

Dieser Transfer wäre das nächste große Ding in einem absurden Wechselsommer! Manchester United steht kurz vor der Verpflichtung des Brasilianers Antony von Ajax Amsterdam. Für 100 Millionen Euro soll der 22-Jährige zu den Red Devils kommen, die sich gerade erst von einem verpatzten Saisonstart erholen und eigentlich wieder um Titel mitspielen wollen.

"Alles dreht sich nur um Geld, das ist traurig"

Das zähe Ringen steht vor einem arg teuren Ende. Der niederländische Meister soll zunächst eine feste Ablöse von 90 Millionen abgelehnt haben. Der Premier-League-Klub besserte dann auf 95 Millionen nach, dazu könnten noch Bonuszahlungen in Höhe von rund fünf Millionen kommen.

Der Angreifer möchte offenbar unbedingt nach Manchester und zu Ex-Coach Erik ten Hag wechseln. "Ich bitte Ajax nicht, mich freizustellen, sondern ich bitte darum, mich für die höchste Summe, die je für einen Spieler der Eredivisie geboten wurde, zu verkaufen", hatte Antony zuletzt im Gespräch mit Transferexperte Fabrizio Romano gefleht.

Lese-Tipp: Niemand will Cristiano Ronaldo - gibt es jetzt die Sensationswende?

Nicht begeistert vom drohenden Abgang seines Angreifers ist der Amsterdamer Trainer Alfred Schreuder, den man aus der Bundesliga noch an der Seite von Julian Nagelsmann bei der TSG Hoffenheim kennt. "Alles dreht sich nur um Geld, das ist traurig", erklärte er bei ESPN NL. "Aber das ist unsere Welt, sie ist sehr traurig und ich billige diese Dinge überhaupt nicht." Verhindern kann er sie aber nicht.

Während Antony kommen soll, sucht Uniteds alternder Superstar Cristiano Ronaldo noch immer verzweifelt nach einem neuen Arbeitgeber. Ein Abgang von CR7 wäre nach den Transfers von Robert Lewandowski (zum FC Barcelona), Erling Haaland (Manchester City) und Sadio Mané (FC Bayern) das letzte Puzzleteil in diesem wilden Wechselsommer! (tno)