Spekulationen beendet

Alpine stellt Otmar Szafnauer als neuen Teamchef vor

ARCHIV - 26.07.2019, Baden-Württemberg, Hockenheim: Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Deutschland. Otmar Szafnauer, Teamchef des Teams Sportpesa Racing Point F1, nimmt an einer Pressekonferenz teil. (zu dpa «Aston-Martin-Teamchef
Otmar Szafnauer wird neuer Teamchef bei Alpine
scg skm, dpa, Sebastian Gollnow

Nun ist es amtlich: Sebastian Vettels Ex-Boss bei Aston-Martin, Otmar Szafnauer, wird neuer Teamchef bei BWT Alpine F1. Das bestätigte der französische Rennstall am Donnerstag auf Twitter und Instagram. Schon während der vergangenen Saison mehrten sich die Gerüchte, dass Szafnauer bei Alpine anheuern würde – spätestens nach seinem Abschied von Aston Martin galt der Wechsel als sicher.

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"Wir haben jetzt wieder einen echten Teamchef" 

Mit der Verpflichtung von Szafnauer verabschiedet sich Alpine auch vom Konzept des Führunsgtriumvirat. In der vergangenen Saision hatten sich Alpine-CEO Laurent Rossi, Davide Brivio als Rennleiter und Marcin Budkowski als Exekutivdirektor die Verantwortung für das Formel-1-Team geteilt. Das habe nicht funktioniert, räumte Rossi ein.

Szafnauer habe „bei Force India und Racing Point hat er mit begrenzten Mitteln gezeigt, wie brillant er diesen Job machen kann“, lobte Rossi den neuen Alpine-Alleinherrscher. „Er hat in der Formel 1 mehr Erfahrung als das bisherige Führungsteam zusammen“, sagte Rossi. „Er hat das Know-how und das Wissen. Und wir haben jetzt wieder einen echten Teamchef."

Dienstantritt von Szafnauer noch offen

Wann Szafnauer seinen Dienst bei Alpine antreten wird, steht indes noch nicht fest. Rossi hofft, dass der US-Amerikaner mit ungarischen Wurzeln bereits beim Saisonauftakt am 20. März in Bahrain am Kommandostand sitzen wird.

Mit Szafnauer an der Spitze, dem neuen Technischen Direktor Matt Harman, früher bei Mercedes verantwortlich für die Integration von Chassis und Motor, und Bruno Famin als neuem Motorenchef will Alpine „den nächsten Schritt machen“, so Rossi. „Das Team hatte ein Plateau erreicht und befand sich fast in einer Negativspirale.“

Dass Alpine mit der neuen Struktur bereits in der Lage sein wird, die Topteams zu ärgern, glaubt Rossi allerdings nicht und kündigte weitere Veränderungen an: "Weil es darum geht, von den Besten zu lernen." (wwi)