Zehn Modelle putzen um die WetteAkkusauger im Test: Dyson saugt die Konkurrenz in Grund und Boden

Frau mit Akkusauger im Wohnzimmer.
Im großen Akkusauger-Test geht es vor allem um die Saugleistung.
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Akkusauger im großen Battle!
Im März bricht das Putzchaos aus – alles wird auf links gedreht, jede Ecke von Staub und Dreck befreit und Schränke ausgemistet. Der Frühjahrsputz soll sich lohnen. Mit dem richtigen Staubsauger geht der sogar verhältnismäßig leicht von der Hand.
Immer beliebter werden in den letzten Jahren Staubsauger mit verbautem Akku. Die Akkusauger verzichten auf die nervige Kabelage und sind schnell an eine Wandhalterung angebracht. Das Verbraucherportal Imtest hat fünf günstige und fünf hochpreisige Akkusauger ins Rennen geschickt. Im Test bekommt die Premium-Marke Dyson als einzige eine Eins vor dem Komma. Aber auch in der günstigen Kategorie gibt es einen saugstarken Sieger.

Akkusauger im Test: Dyson holt sich den Sieg in der Premium-Kategorie

Die Marke Dyson gewinnt den Akkusauger-Test von Imtest mit einer Bestnote von 1,9. Da bleibt den anderen neun Staubsaugern die Luft weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Test kann der Gen5Detect Absolute* mit einer herausragenden Saugkraft brillieren. Ob Teppich, Tierhaare, Hartboden oder eine große Staubschicht – der Dyson zeigt sich stark. Ein Pluspunkt: Dyson liefert eine gute Menge an Düsen und Zubehör.

Tester finden vor allem Gefallen an dem grünen Frontlicht, das den Staub sichtbar macht und damit beim gründlichen Putzen unterstützt. Der Preis von knapp 900 Euro ist allerdings ganz schön happig. Bei Media Markt ist der Stielstaubsauger aber mit 50-Euro-Coupon gerade für 750 Euro zu haben.

Der Dyson Gen5Detect Absolute im Überblick:

  • Gewicht: 3,5 Kilogramm

  • Laufzeit: ca. 70 Minuten

  • Besonderheiten: grünes Düsenlicht, LC-Display, Wand-Ladestation, automatische Schmutzerkennung, HEPA-Filter, Tierhaare

  • Zubehör: Slim Fluffy Bodendüse, Digital Motorbar Bodendüse, Kombi-Zubehördüse, Haardüse, Fugendüse, Flex-Adapter, Wandhalterung, Ladegerät

Der Testsieger hat aber auch seine kleinen Macken: So kann er im Gegensatz zu anderen Modellen nicht frei stehen, im Standard-Modus hält er im Test gerade einmal 42 Minuten durch. Das ist für die Tester dann doch etwas kurz. Ein Problem stellt außerdem seine Lautstärke dar, beim Saugen wird der Dyson Gen5Detect Absolute nämlich gut laut. Gleiches haben wir 2023 zum Release des Modells in unserem eigenen Test auch feststellen müssen. Außerdem empfanden wir das Modell als ziemlich schwer. Unsere Ergebnisse decken sich mit denen von Imtest. Ein Kraftpaket mit starker Saugleistung bleibt der Akkusauger aber. Der Platz eins ist ihm damit sicher.

Der Sieger für Haustierbesitzer: Severins Akkusauger ist leistungsstark

Eine Goldmedaille bekommt auch der Staubsauger Severin HV 7155*. Er gewinnt in der günstigen Preisklasse bis 300 Euro und lässt damit sogar Geräte von Medion und Kärcher hinter sich. Severins Akku-Staubsauger überzeugt mit niedrigem Geräuschpegel, vor allem aber mit seiner starken Leistung. Tierhaare entfernt er auf Laminat und Dielen perfekt, auf dem Teppich auch gut. Allerdings fällt den Testern auf, dass die Performance auf dem Teppich schwächer ist als auf Hartböden. Das ist aber zu verkraften. Umso besser ist es, dass der Stielstaubsauger frei stehen kann und eine Menge Wechsel-Düsen in petto hat. Die Gesamtnote im Akkusauger-Test: 2,2.

  • Gewicht: 2,6 Kilogramm

  • Laufzeit: ca. 40 Minuten

  • Besonderheiten: Handstaubsauger, verstellbares Teleskoprohr, Turbo-Polsterdüse, leichtes Gewicht, Autoreinigung, Tierhaare

  • Zubehör: Wandhalterung, Eckdüse, Möbelzubehör, Polster-Turbo-Düse, Teleskoprohr

Punktabzug gibt Imtest übrigens vor allem für die extrem langen Ladezeiten des Akkusaugers. Fast fünf Stunden musste das Gerät bis zur vollen Ladung in der Station bleiben. Das ist sehr lang. Dazu kommt eine hakelige Reinigung, die Nerven kosten kann. Alles in allem bleibt der Stielstaubsauger von Severin ein Top-Kandidat für Haustierbesitzer und diejenigen, die mit einem günstigen Modell den Hausputz bestreiten wollen. Der Sauger kostet nämlich 170 Euro – und damit ein Viertel des Dyson-Modells.

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Stiftung Warentest kürt 2024 Vorwerk zum Akkusauger-Sieger

Bei der Stiftung Warentest führt Vorwerks Kobold VK7* die Bestenliste an. Die Saugleistung finden die Tester gut, die Handhabung ist einfach und leicht verständlich. In Sachen Haltbarkeit, Sicherheit und Verzicht auf Schadstoffe überzeugt er im vollen Maße. Ein Manko bleibt aber nicht unerwähnt: Der Kobold VK7 kostet knapp 1.500 Euro und ist damit einer der teuersten Akkusauger auf dem Markt. Den Luxus will und kann sich nicht jeder gönnen. Der Preis führt am Ende auch dazu, dass der Staubsauger eine Gesamtnote von 2,1 bekommt.

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Diese günstigen Alternativen kosten unter 200 Euro

Wem Dyson und Vorwerk einfach zu teuer sind, der findet online eine Handvoll solider Stielstaubsauger, die den Job auch tun. Zwar sind sie keine Testsieger, unter den Bestsellern bei Amazon tummeln sich aber Top-Marken wie Philips oder AEG. Ein kleiner Überblick über günstige Akkusauger für das kleine Budget:

Akkusauger-Test: Frühjahrsputz mit starker Saugkraft?

Der Test von Imtest hat gezeigt, dass sowohl günstige als auch hochpreisige Akku-Staubsauger stark sein können und sich in ihrer Saugleistung kaum unterscheiden. Zwar siegt Dyson dank cooler Features und einer soliden Akkuleistung, wer aber Geld sparen möchte und mit einer langen Ladezeit auskommt, findet mit dem Severin-Akkusauger den perfekten Begleiter für den diesjährigen und viele weitere Frühjahrsputze. Wem danach noch nach Wischen ist, der bekommt hier den Hartbodenreiniger-Test. Spoiler: Dyson sahnt auch dort ab.

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