Heidi und Tom nach illegalem Baden zu Strafe verdonnert

Achtung – das ist im Urlaub nicht erlaubt!

© RTL.de/Instagram/heidiklum

7. August 2019 - 12:00 Uhr

Das kann teuer werden…

Urlaub in einem anderen Land ist toll, aber es droht immer die Gefahr, sich unbewusst nicht an die lokalen Gesetze zu halten. Damit kein Ärger im Urlaubsparadies droht, sollte man sich vor der Reise informieren – und auf Warnungen und Verbotsschilder achten. Sonst versteht die örtliche Polizei keinen Spaß und verhängt saftige Bußgelder.

Lebensgefahr beim Baden in der blauen Grotte

Die blaue Grotte auf Capri ist bei Touristen sehr beliebt, denn im Inneren leuchtet das Wasser strahlend blau. Schwimmen ist allerdings verboten, denn bei Flut steigt der Wasserpegel rasant an und verschließt die kleine Öffnung. Dann droht Lebensgefahr. Heidi und Tom war das bei ihrem Planschvergnügen offenbar egal, doch die Polizei wartet nach dem unerlaubten Badespaß bereits am Eingang auf das frischvermählte Paar. Einen Promi-Bonus gibt es nicht: 6.000 Euro Strafe kostet die beiden die Aktion.

Auch in anderen Fällen drohen selbst bei vermeintlich harmlosen Taten saftige Strafen, wenn man sich nicht an die geltenden Regeln im Urlaubsland hält.

Tiere füttern in Italien

Die Lagunenstadt Venedig ist bei Urlaubern sehr beliebt. Um die Touristenmassen in Schach zu halten, setzt die örtliche Polizei die bestehenden Gesetze daher rigoros durch. Das Füttern der vielen Tauben ist strikt verboten. Viele Touristen setzen sich für ein spektakuläres Foto inmitten flatternder Tauben darüber hinweg. Das kostet bis zu 500 Euro.

Finger weg von Strandware

Abgesehen von der vermutlich schlechten Qualität sollten Touristen in Italien auch wegen drohender Strafen die Finger von den Waren der Strandverkäufer lassen. Um die Badebuchten sicherer zu machen, dürfen Touristen nichts mehr bei Strandhändlern kaufen. Die Polizei vermutet mafiöse Strukturen. Strafen von bis zu 7.000 Euro zahlen bei Missachtung sowohl die Händler als auch die Touristen.

Baden in Brunnen

Auch an heißen Tagen sollten Touristen davon absehen, in italienischen Brunnen eine Abkühlung zu genießen. Die Carabinieri, also die italienische Polizei, findet das nicht witzig und erhebt Bußgelder in Höhe von 500 Euro.

Muscheln, Sand und Steine liegen lassen

Ein kleines Andenken wäre schön? Urlauber sollten aber lieber auf Steine aus antiken Stätten in Griechenland verzichten. Die griechische Polizei sieht das nicht als Kavaliersdelikt und buchtet Urlauber für diesen Diebstahl auch mal über Nacht ein.

Auch Muscheln und Sand sollten am Urlaubsstrand bleiben, denn spätestens der Zoll kann da richtig Ärger bei der Ausreise machen. Wer Sand aus Sardinien mitnimmt, zahlt zwischen 500 und 2.000 Euro. Auch in Ägypten, Dubai, der Türkei, der Dominikanischen Republik und Neuseeland ist der Sand-Klau verboten und infolgedessen teuer.

„Oben ohne“-Baden mit Vorsicht

In muslimischen Ländern wie Ägypten ist das Sonnen ohne Bikini-Oberteil streng verboten. Gleiches gilt unter anderem für die Malediven, Thailand, Südafrika, große Teile der USA und Kenia.

Die meisten europäischen Länder sehen das teilweise Nacktbaden sehr entspannt. FKK-Strände sind häufig extra ausgewiesen, gegen ein fehlendes Bikini-Oberteil sagt aber in so gut wie in keinem Land jemand etwas.