Nachhaltig Lebensmittel shoppen

Packen wir’s ein! 7 Must-haves für plastikfreies Einkaufen

So vermeiden Sie Plastikmüll beim Einkauf
So vermeiden Sie Plastikmüll beim Einkauf
© iStockphoto, Anja Burgar

24. September 2021 - 15:18 Uhr

So sparen Sie beim Einkaufen Plastikmüll ein

Mit der richtigen Grundausstattung beim Einkaufen lassen sich viele Verpackungen sparen. Und das nicht nur auf dem Wochenmarkt so oder in den sogenannten Unverpackt-Läden, sondern an vielen Stellen – auch im Supermarkt. Diese Dinge helfen, Ihren Einkauf sicher und nachhaltig nach Hause zu bringen.

Stofftasche

Viele benutzen sie ohnehin schon: Robuste Stofftaschen*, in denen der gesamte Einkauf verstaut werden kann. Wer sie immer dabei hat, muss auch fürs spontane Shoppen nicht zur Plastik- oder Papiertüte an der Kasse greifen. Letztere haben übrigens – je nach verwendetem Rohstoff – sogar eine schlechtere Ökobilanz als solche aus Plastik, da für die Herstellung fast doppelt so viel Energie benötigt wird. Damit es sich in Sachen Nachhaltigkeit auch wirklich lohnt und die Stofftasche zum treuen Begleiter wird, sollte man auf gute Verarbeitung und Langlebigkeit achten.

Obst- und Gemüsenetz

Eingeschweißter Broccoli? Ananas in Plastikverpackung? Das muss nicht sein! Viele Supermärkte bieten mittlerweile mehr lose Ware an, die in luftdurchlässigen, langlebigen und waschbaren Obst- und Gemüsenetzen* verstaut werden kann. Damit spart man sich die dünnen Plastiktütchen.

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Schraubgläser

Perfekt für feuchte Lebensmittel in Unverpackt-Läden, aber zum Beispiel auch für eingelegte Oliven von der Supermarkt-Theke: Schraub- oder Einmachgläser* sind dicht, abwaschbar und immer wieder einsetzbar. Also beim nächsten Marmeladenglas dran denken: Lieber nicht in den Altglascontainer, sondern einfach wiederverwenden!

Edelstahlboxen

Für Fleisch, Käse und die Stulle unterwegs sind Vorratsboxen aus Edelstahl* ideal – sie sind geruchs- und geschmacksneutral und können in der Spülmaschine gewaschen werden. Zudem enthalten sie keine Weichmacher. Auch Vorratsdosen aus Glas* sind sehr langlebig und hygienisch, dafür etwas schwerer.

Übrigens: Immer wieder berichten Kunden, dass an der Frischetheke ihres Supermarkts keine eigenen Behälter befüllt werden können – wegen der Hygienevorschriften. Diese besagen aber lediglich, dass die Mitarbeiter die Dose nicht mit hinter die Theke nehmen und sie nicht selbst oder mit Hilfsmitteln, zum Beispiel Zangen, berühren dürfen. Die Lösung: Die Dose auf der Theke abstellen und die Produkte herüberreichen lassen. Oder der Verkäufer nimmt sie auf einem Tablett entgegen, ohne sie zu berühren.

Wachstücher

Backwaren lassen sich gut in wiederverwendbaren, beschichteten Tüchern* einwickeln und bleiben darin lange frisch. Die Tücher lassen sich mit Wasser abspülen und können nach einiger Zeit einfach mit etwas Wachs wieder aufgefrischt werden. Bienenwachstücher lassen sich auch ganz einfach selbst herstellen.

Brotkasten

Ist das Brot zu Hause angekommen – oder sogar frisch selbst gebacken worden - sorgt der gute alte Brotkasten* dafür, dass es nicht austrocknet.

Thermobecher

Beim Einkaufen müde geworden? Waschbare Thermobecher* machen jeden Einweg-Kaffeebecher überflüssig, halten Flüssigkeiten lange heiß oder kalt – und sehen meistens sogar hübscher aus.

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