14. Dezember 2017 - 13:43 Uhr

"Ich will, dass die Kandidaten Günther Jauch schlagen!"

Showpremiere für Frank "Buschi" Buschmann als Moderator von "5 gegen Jauch". In der Neuauflage spielen keine Promis mehr, sondern fünf ganz normale Menschen, die alle richtig was auf dem Kasten haben. Und auch "Buschi" wird versuchen, Günther Jauch das Kandidaten-Leben so richtig schwer zu machen und greift als Joker aktiv in das Sendungsgeschehen ein. Im Interview hat er verraten, was vor der Showpremiere in ihm vorgeht.

"Mein Job ist es, Günther Jauch ein bisschen zu kitzeln und zu ärgern"

Haben Sie Respekt vor Günther Jauch?
"Ja, logisch! Günther Jauch ist ein wandelndes Lexikon. Zumal ich die Rolle des etwas parteiischen Moderators einnehme und hin und wieder den fünf Kandidaten helfend unter die Arme greife. Ich werde Günther Jauch nicht unterschätzen!"

Was ist das Buschi-Siegel?
"Ich bin schlagfertiger Moderator, der immer Haltung und Charakter hat. Ich will, dass die Kandidaten Günther Jauch schlagen, das ist mein Ziel!"

Wie wollen Sie das als neuer Chef im Ring schaffen?
"Mein Job ist es, als Spielleiter und Moderator durch den Abend zu führen und Günther Jauch ein bisschen zu kitzeln und zu ärgern. Dabei habe ich meine eigene Art im Fernsehen aufzutreten und die werde ich auch bei 5 gegen Jauch nicht ändern."

In der Neuauflage treten wieder normale Kandidaten an. Warum?
"Ja, es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln, dass nun wieder Normalos anstelle von Prominenten spielen. Das ist sehr gut. Ich glaube, dass der Ehrgeiz zu gewinnen, bei den Normalos viel größer ist. Ich habe das in vielen Sendungen erlebt. In Quizshows geht es ja auch immer darum, dass man wirklich alles gibt und gewinnen will. Das ist bei den Normalos viel stärker ausgeprägt, als bei Prominenten."

Sie greifen als Joker aktiv ins Geschehen ein?
"Ja, da die fünf Kandidaten Günther Jauch nicht trauen können, werde ich ihnen ein bisschen helfen. Neben der Moderation habe ich auch eine Joker-Funktion. Ich kann falsche Antwortmöglichkeiten für die Kandidaten wegspielen, wenn ich in kleinen Spielchen Günther Jauch schlage. Es sind lustige Spiele, die jeder vom Schulhof oder aus der Kaffeepause kennt."

In was für Spielchen treten Sie gegen Günther Jauch an?
"Jeder kennt z. B. Kartentricks, Schnick-Schnack-Schnuck oder Bleistifte auf den Tisch werfen, sodass sie liegen bleiben. Spiele, bei denen jedes Kind Ehrgeiz entwickelt. Bei Erwachsenen ist das auch der Fall. Ich bin ein Ehrgeizling, um meinen Kandidaten zu helfen und Günther Jauch ist auch unfassbar ehrgeizig und will nicht einen einzigen Durchlauf verlieren. Das macht den Reiz aus."

Wie fühlt sich der neue Chef im Ring?
"Das ist etwas ganz Neues, die Fäden in der Hand zu halten. Immer zu wissen, wo ich gerade in der Sendung bin. Günther Jauch im Zaum zu halten und ihn auch mal ein bisschen zu kitzeln. Die fünf Kandidaten locker zu machen und dann noch die Joker-Spiele … Das ist eine Herausforderung. Es wird auch eine etwas andere Art sein, als man das von mir bei "Ninja Warrior Germany" oder "The Wall" kennt. Aber es macht einen Heidenspaß!

Warum sollten die Zuschauer den Spaß einschalten?
"Weil es eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung, Information, Wissen und kleinen sportlichen Aufgaben ist. Und weil es hin und wieder alle Beteiligten der Show an den Rand des Wahnsinns bringt – das ist immer ein schöner Grund zum Einschalten."