Rekord-Pensum geplant

24 Rennen! Formel-1-Kalender nächstes Jahr noch voller

11.09.2022, Italien, Monza: Formel 1: Großer Preis von Italien: Die Fahrer beim Start auf der Rennstrecke. Foto: Ciro De Luca/Reuters POOL/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bahn frei: 2023 sollen 24 Formel-1-Rennen stattfinden.
DRB tsa kde, dpa, Ciro De Luca

Die Formel 1 plant, ihren Rennkalender in nie dagewesene Dimensionen aufzublähen. 2023 sind 24 Rennen veranschlagt – Rekord! Ein wegen der Corona-Pandemie lange verschwundener Grand Prix soll zurückkehren, das erhoffte Spektakel in Las Vegas erst ganz spät stattfinden. Und Traditionalisten können aufatmen: Monaco ist weiterhin dabei.

Katar kehrt zurück

Sehr viel Amerika, sehr viel Naher Osten und dazu die Rückkehr von China: So lässt sich das Wesentliche des offiziellen Plans zusammenfassen, den der Motorsport-Weltrat am Dienstag verabschiedet hat. 24 GP-Wochenenden – für die Teams eine ungeheure Belastung, speziell für die Mechaniker, die Economy um die Welt fliegen und sich Zimmer teilen müssen.

Der bisherige Höchstwert aus diesem und dem vergangenen Jahr liegt bei 22 Grands Prix. Neu hinzu kommt 2023 das Stadtrennen in Las Vegas, das am 18. November als vorletztes Event stattfinden soll. Neben Miami (7. Mai) und Austin (22. Oktober) ist es bereits das dritte US-Rennen.

Der Große Preis von Katar (8. Oktober) kehrt zudem nach einjähriger Pause zurück. Mit dem Auftakt in Bahrain (5. März), dem zweiten Saisonrennen in Saudi-Arabien (19. März) und dem Finale in Abu Dhabi (26. November) steigen damit vier Rennen im arabischen Raum.

Der Grand Prix von China (16. April), seit 2020 im Zuge der Pandemie nicht mehr ausgetragen, soll zudem zurückkehren. Das Stadtrennen in Monaco (28. Mai), das zwischenzeitlich fraglich wirkte, ist auch im kommenden Jahr dabei. Einen deutschen Grand Prix gibt es seit Jahren nicht mehr.

Der geplante Rennkalender 2023

  • 5. März: Sakhir/Bahrain
  • 19. März: Dschidda/Saudi-Arabien
  • 2. April: Melbourne/Australien
  • 16. April: Shanghai/China
  • 30. April: Baku/Aserbaidschan
  • 7. Mai: Miami/USA
  • 21. Mai: Imola/Emilia Romagna
  • 28. Mai: Monaco
  • 4. Juni: Barcelona/Spanien
  • 18. Juni: Montreal/Kanada
  • 2. Juli: Spielberg/Österreich
  • 9. Juli: Silverstone/Großbritannien
  • 23. Juli: Budapest/Ungarn
  • 30. Juli: Spa/Belgien
  • 27. August: Zandvoort/Niederlande
  • 3. September: Monza/Italien
  • 17. September: Singapur
  • 24. September: Suzuka/Japan
  • 8. Oktober: Losail/Katar
  • 22. Oktober: Austin/USA
  • 29. Oktober: Mexiko-Stadt/Mexiko
  • 5. November: Sao Paulo/Brasilien
  • 18. November: Las Vegas/USA
  • 26. November: Abu Dhabi
(sid/mar)