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Kinderroller Test 2021 • Die 7 besten Kinderroller im Vergleich

Welches Kind möchte nicht gerne seine eigenen kleine Rollergang haben? Kinderroller haben einen hohen Spaßfaktor und sind dazu noch ein sehr praktisches Fortbewegungsmittel für Kinder und Jugendliche. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle. Hierzu haben wir uns die Tests und Vergleiche näher angesehen und unsere Rechercheergebnisse folgend zusammengetragen.

Stefanie Heinrich
Stefanie Heinrich

Ich bin 32 Jahre jung, Mutter 2er Kinder (3 Monate und 5 Jahre) und in Leverkusen zu Hause.
Meine Einkaufsratgeber in denen ich Sie an meinen Produkttesterfahrungen teilhaben lasse lesen Sie in den Kategorien Baby & Kind und Haushalt.

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Kinderroller Bestenliste 2021

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Was ist ein Kinderroller und wie funktioniert er?

Ein Kinderroller ist in der Regel immer ähnlich aufgebaut und besteht aus einem Trittbrett, zwei Rädern, einer Gabel und einem Lenker. Teilweise sind sie zusätzlich mit einer Handbremse oder einer Fußbremse und einem kleinen Sitz ausgestattet. Kinderroller erfreuen sich in der jüngeren Vergangenheit wieder großer Beliebtheit.

Sie sind aus unterschiedlichen Materialien erhältlich und in unterschiedlichen Farben. Je nach Größe des Kindes, muss ein anderer Roller ausgewählt werden. Es gibt jedoch auch Roller, die höhenverstellbar sind. Das ist von Modell zu Modell unterschiedlich.

Die Funktionsweise des Rollers ist recht selbsterklärend. Beide Hände des Kindes sind am Lenker. Ein Fuß steht auf dem Trittbrett und mit dem anderen Fuß wird sich vom Boden abgestoßen und somit der Kinderroller nach vorne bewegt.

Wichtig bei den Rollern ist die Sicherheit. Dies gilt vor allem dann, wenn der Kinderroller auch aktiv im Straßenverkehr genutzt wird. Es sollte deshalb immer darauf geachtet werden, dass der Kinderroller mit einer Bremse ausgestattet ist. Außerdem sollte das Kind einen Helm tragen und Knieschoner.

Welche Arten von Kinderroller gibt es?

Es gibt unterschiedliche Modelle an Kinderrollern. Welches davon geeignet ist für Ihr Kind, richtet sich nach den Bedürfnissen Ihres Kindes. Grob lassen sich die Modelle in zwei Arten einteilen. Um Ihnen einen Überblick zu bieten, haben wir diese beiden Arten im Folgenden für Sie beschrieben.

Kinderroller mit Luftreifen

Kinderroller mit Luftreifen unterscheiden sich auch noch durch andere Merkmale. Zunächst wollen wir jedoch das Besondere an Luftreifen benennen.

Luftreifen bieten viele Vorteile. Für allem für Kinder ohne Vorerfahrung sind sie geeignet, da sie durch die Luft im Reifen Unebenheiten im Boden ausgleichen und Ihrem Kind ein stabiles Gefühl geben. Der Roller liegt satt auf der Straße und kommt auch mit Feldwegen gut klar.

Der Nachteil daran ist, dass der Roller damit insgesamt schwerer und weniger wendig wird. Für Kleinkinder ist das jedoch ausdrücklich zu empfehlen.

Diese Art Kinderroller zeichnet sich auch durch eine breite Trittfläche aus und eine sehr stabile Gabel. Teilweise ist auch dieser Kinderroller höhenverstellbar, was einen klaren Vorteil bietet, da Kinder bekanntlich schnell aus ihren Sachen herauswachsen. Anders als der Kinderroller mit Kunststoffrädern ist er meist nicht einklappbar. Der Kinderroller mit Luftreifen ist etwas statischer, als die folgende Art Kinderroller.

Kinderroller mit Kunststoffreifen

Bremsen bei Kinderroller sind im Straßenverkehr und auch auf dem Skaterplatz sehr wichtig für die Sicherheit.Auch dieser Roller zeichnet sich nicht einzig durch seine Reifen aus. Da sich jedoch die weiteren Merkmale daran orientieren, wird dieser Faktor ganz am Anfang genannt.

Jeder kennt die Rollen von Inline-Skatern. Diese Rollen sind auch gemeint, wenn wir bei Kinderrollern von Kunststoffreifen sprechen, nur mit einem entsprechend größeren Durchmesser. Klarer Vorteil ist hier die Leichtigkeit des Materials, das weit weniger wiegt als Luftreifen. Außerdem ist der Durchmesser kleiner als bei Luftreifen, was den Roller insgesamt wendiger macht.

Die Nachteile, die auch schon bei der ersten Art genannt wurden, sind, dass diese Kunststoffreifen die Unebenheiten des Bodens nicht ausgleichen und das Kind dementsprechend durchgerüttelt wird. Dieser Roller bietet sich also nur an, wenn auf guten Straßen gefahren wird. Feldwege oder Wiesen können mit diesem Roller nicht befahren werden.

Die Kinderroller mit Kunststoffreifen sind meist aus Aluminium. Der Lenker ist höhenverstellbar und der Roller insgesamt einklappbar. Sie haben vor einem Jahrzehnt unter dem Namen Cityroller einen großen Aufschwung erfahren. Geeignet sind sie eher für etwas ältere Kinder.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Kinderroller

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Kaufkriterien im Kinderroller Test 2021

Die Auflistung der beiden Arten Kinderrollern gab Ihnen hoffentlich bereits einen guten Überblick. Es gibt jedoch noch weitere Kriterien, die Sie vor dem Kauf des Kinderrollers beachten sollten. Haben Sie dabei immer das Alter und die Bedürfnisse Ihres Kindes im Kopf, dann kann bei der Auswahl nichts schief gehen.

Material

Aluminium ist als Material bei Kinderollern dominant. Immer wieder gibt es jedoch auch Kunststoffroller - hier muss abgewogen werden zwischen Stil und nachhaltiger Qualität.

Aluminium hat sich als Material bei den Kinderrollern weitestgehend durchgesetzt. Das liegt daran, dass das Material sehr stabil und leicht ist. Das Gewicht des Kinderrollers ist ein wichtiges Kriterium, da Kinder noch nicht zu viel Kraft haben – sowohl beim Roller fahren, als auch beim gelegentlichen Tragen des Rollers.

Oft bestehen Kinderroller auch aus einer Kombination von Materialen. Aluminium wird beispielsweise kombiniert mit Kunststoff. Hier muss immer auf die Langlebigkeit geachtet werden. Ein Kinderroller rein aus Kunststoff ist nicht sehr nachhaltig und kann schnell kaputt gehen.

Auch Metall wird manchmal noch als Material verwendet. Es ist zwar sehr stabil bringt jedoch auch einiges an Eigengewicht mit. Deshalb sollte bei der Auswahl eines Kinderrollers neben dem Material auch auf das Eigengewicht geachtet werden.

Räder

Es wurde bereits sehr ausführlich beschrieben, welche Vor- und Nachteile Luft- und Kunststoffreifen mit sich bringen. Zusätzlich gibt es auch Roller, die drei Reifen haben. Das heiß vorne ein Reifen und hinten zwei. Dies bietet noch mehr Stabilität. Vor allem für Kleinkinder ist ein Drei-Reifen-Roller im Zweifel zu empfehlen.

Höhenverstellbarkeit

Bei der Auflistung der Rollerarten wurde auch schon die Höhenverstellbarkeit gelistet. Dabei geht es um die Höhenverstellbarkeit des Lenkers. Die richtige Einstellung des Rollers ist sehr wichtig für das Fahrgefühl des Kindes. Da Kinder schnell wachsen, ergibt es Sinn, sich für einen Kinderroller zu entscheiden, dessen Lenker höhenverstellbar ist.

Beleuchtung

Ein besonderes Merkmal ist die Beleuchtung, die einige Roller mittlerweile haben. Vor allem die Reifen werden dann durch unterschiedliche LED-Lampen farblich beleuchtet. Im Dunkeln kann das den Spaßfaktor des Kindes deutlich erhöhen, auch wenn es keinen praktischen Vorteil bringt. Im Dunkeln sollte das Kind sowieso nicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.stern.de/vergleich/kinderroller/

https://www.smythstoys.com/de/de-de/outdoor/kinderroller-elektroroller-dreir%C3%A4der/kinderroller-und-scooter/c/SM10030101

https://www.mytoys.de/sport-garten/kinderfahrzeuge/roller/

tretroller-magazin.de/kinderroller/

verkehrswacht-medien-service.de/kindergarten/laufrad-roller-kinderfahrrad/roller-trainieren-das-gleichgewicht

FAQ

Welcher ist der beste Kinderroller?

Den einen besten Kinderroller gibt es nicht. Das konnten Sie sich wahrscheinlich schon denken. Für unterschiedliche Altersgruppe sind unterschiedliche Roller zu empfehlen. Außerdem geht es auch darum, zu schauen, was die Umgebung bietet. Wohnen Sie in einer Straße mit sehr unebenen Asphalt und Feldwegen in der Nähe? Dann ist ein Roller mit Luftreifen definitiv zu empfehlen. Auch der Preis spielt natürlich eine Rolle. Überlegen Sie sich, welches Budget Sie zur Verfügung haben und richten Sie sich nach den Bedürfnissen Ihres Kindes. Fragen Sie Ihr Kind am Besten. Denn was bringt ein Roller, der nur in der Garage steht.

Wann lernen Kinder Roller fahren?

Wann Kinder Roller fahren lernen, ist natürlich ganz individuell. Jedes Kind ist anders. Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell und entwickelt unterschiedlich schnell ein Interesse am Roller fahren. Die ganz Kleinen fangen üblicherweise mit einem Laufrad an. Jedoch gibt es bereits Kinderroller für Kleinkinder ab 1, 5 Jahren. Das ist jedoch sehr früh und empfiehlt sich nur, wenn Ihr Kind bereits sehr gute motorische Fähigkeiten besitzt. Und auch dann geht es nur mit einem Roller mit drei Rädern oder gar vier Rädern. Empfehlenswerter ist ein Einstiegsalter ab vier Jahren oder später, da hier der Gleichgewichtssinn bereits ausgeprägter ist und Sie auch einen Roller mit zwei Rädern wählen können. Aber wie gesagt: Sie kennen Ihr Kind am Besten und können seine Fähigkeiten am Besten einschätzen. Sicherheit geht natürlich vor. Welche Ausrüstung Ihr Kind für maximale Sicherheit benötigt, werden wir im Folgenden noch beantworten.

Welcher Kinderroller ist für welches Alter geeignet?

Eins vorne weg: Ist der Lenker des Rollers höhenverstellbar, kann man sich einiges Geld sparen. Der Roller kann so für unterschiedliche Alter und Größen passend gemacht werden. Manche Hersteller deklarieren ihre Kinderroller als tauglich für ab 1,5 Jahren. Das ist sehr früh. Sie sollten dabei immer das Können und die Bedürfnisse Ihres Kindes im Blick behalten. Der Gleichgewichtssinn ist in dieser Altersstufe noch nicht hinreichend ausgeprägt. Von 1,5 Jahren bis 3 Jahren sollten Sie für Ihr Kind einen Roller mit drei oder gar vier Reifen auswählen. Diese Kinderroller sitzen sehr viel besser auf der Straße. Auch sind Luftreifen zu empfehlen, da diese Unebenheiten auf der Straße besser austarieren. Ab 4 Jahren kann ein Kind schon sicher auf einem Roller mit nur zwei Reifen fahren. Natürlich sind auch hier wieder Luftreifen zu empfehlen, da diese einfach vielseitiger einsetzbar sind. Ältere Kinder und Jugendliche präferieren meist einen Roller mit Kunststoffrädern, einen sogenannten Cityroller.

Auf was ist bei einem Kinderroller zu achten?

An erster Stelle steht die Sicherheit. Bei dem Kauf eines Kinderrollers sollten Sie also ganz genau darauf achten, welche Bremsen dieser Roller mit sich bringt. Es gibt die Bremse, die mit der Hand bedient werden kann und die Fußbremse. Viele haben beides, was natürlich die Sicherheit erhöht. Außerdem sollte der Roller richtig eingestellt sein. Der Lenker darf nicht zu weit oben und nicht zu weit unten sitzen. Die richtige Einstellung verleiht dem Roller mehr Stabilität. Auch hier kommt es auf die Absprache mit dem Kind an.

Welches Zubehör gibt es zu Kinderroller?

Vor allem für Kinder, die gerade erst mit dem Roller fahren anfangen, gehört ein Helm zum Pflichtzubehör. Es kann immer mal wieder sein, dass das Kind stürzt. Diese Gefahr kann bei aller Vorsicht nicht verhindert werden. Trägt das Kind jedoch einen Helm, ist der Kopf zumindest geschützt. Und das ist viel wert! Außerdem bietet sich für Fahranfänger auch Knieschützer an und gegebenenfalls Schützer für Ellenbogen und Hände. Auch, wenn das Kind rebelliert, bestehen Sie auf dieses Zubehör, bis Sie sich versichern konnten, dass das Kind das Roller fahren sicher beherrscht.

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