Klartext aus dem UrlaubSarah Engels bekommt Schwangerschafts-Glückwünsche – und findet das gar nicht lustig

Sarah Engels
Sarah Engels hat sich bei Instagram zu einem sensiblen Thema geäußert
picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Eigentlich sollte es eine unbeschwerte Zeit sein!
Sarah Engels (33) verbringt aktuell mit ihrer Familie einen Traumurlaub auf der Karibikinsel Aruba. Doch zwischen Palmen und Puderzuckerstrand sieht sich die Sängerin mit Kommentaren konfrontiert, die sie nicht länger ignorieren will. Bei Instagram spricht sie nun Klartext und findet deutliche Worte für ein Thema, das nicht nur ihr unter den Nägeln brennt.

Sarah Engels wehrt sich gegen Bodyshaming

Eigentlich genießt Sarah Engels gerade die Sonne auf der Karibikinsel Aruba. Die Sängerin teilte in den vergangenen Wochen auf ihrem Instagram-Account regelmäßig Schnappschüsse vom Strand, aus dem Meer und von gemeinsamen Momenten mit ihrer Familie. Doch mitten im Urlaubsidyll nutzte die 33-Jährige ihre Reichweite, um ein sensibles Thema anzusprechen: den Umgang mit Kommentaren über Frauenkörper – und insbesondere mit vorschnellen Schwangerschaftsfragen.

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Der Auslöser für Sarahs Unmut: Ein Urlaubsfoto, das bei einigen ihrer Follower für wilde Spekulationen sorgte. In unzähligen Nachrichten wurde die Mama von zwei Kindern gefragt, ob sie wieder schwanger sei – einige gratulierten sogar schon zum vermeintlichen Baby-Glück. Eine Grenzüberschreitung für die Sängerin, die klarmacht: Nein, sie erwartet kein Kind. Statt die Kommentare einfach zu löschen, nutzt sie die Gelegenheit für eine wichtige Botschaft.

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„Ich muss etwas loswerden, das mir auf dem Herzen liegt”, beginnt Sarah ihre emotionale Videobotschaft. Sie wünsche sich, dass Menschen mit solchen Aussagen vorsichtiger wären. „Ich finde es traurig, wie schnell Frauenkörper immer direkt gescannt und bewertet werden”, schreibt sie dazu. Ein Bauch, so die Sängerin, sehe nicht jeden Tag gleich aus – mal flacher, mal weniger flach, und das sei völlig normal. Damit rückt Sarah ein Thema ins Licht, das viele Frauen beschäftigt: der ständige Druck, einem vermeintlich perfekten Körperbild entsprechen zu müssen – und sich für jede Veränderung rechtfertigen zu müssen.

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Ein Appell für mehr Mitgefühl

Obwohl Sarah betont, dass sie selbst über solchen Kommentaren stehen kann, spricht sie für all jene, die es nicht können. Die Frage nach einer Schwangerschaft könne für viele Frauen einen wunden Punkt treffen. „Man weiß ja nie, was ein Mensch gerade erlebt, worauf er vielleicht hofft und womit er kämpft”, gibt sie zu bedenken. Ob unerfüllter Kinderwunsch, eine gerade überstandene oder noch unverarbeitete Fehlgeburt oder andere persönliche Kämpfe – all das bleibt für Außenstehende unsichtbar. Genau deshalb, so Sarah, sollten Menschen im Internet „mit manchen Aussagen ein bisschen vorsichtiger“ sein. Ein eindringlicher Appell, der zu mehr Sensibilität und Mitgefühl im Netz aufruft.

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Sobald sie aus ihrem wohlverdienten Urlaub zurückkehrt, wird Sarah sicherlich wieder voller Tatendrang durchstarten. Das Jahr war für die Powerfrau bisher überaus erfolgreich: Sie glänzte in der Hauptrolle des Musicals „Moulin Rouge!”, vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest und stand sogar mit 90er-Ikone Ronan Keating auf der Bühne. Für den Moment dürfte nach dieser klaren Ansage aus der Karibik aber erst einmal wieder die Entspannung im Vordergrund stehen.

Verwendete Quellen: Instagram