Nach schlimmen Vorwürfen von Collien FernandesPro 7 zieht Ulmen-Reißleine – Serie „Jerks” nicht mehr bei Joyn zu finden

Schlimme Vorwürfe gegen Christian Ulmen
In der Serie „Jerks” spielten Ulmen und Fernandes ein Ex-Ehepaar
imago

Partner wenden sich von Ulmen ab!
Wie Bild zuerst berichtete, ist die Serie „Jerks” mit Christian Ulmen und Collien Fernandes nicht mehr auf dem Streamingdienst Joyn abrufbar. Die beiden spielen in der Serie ein Ex-Ehepaar. Erst gestern (20. März) hatte Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen öffentlich gemacht, in denen auch von „digitaler Vergewaltigung” die Rede ist.

Jerks nicht mehr bei Joyn abrufbar

Jetzt hat offenbar der erste Sender Konsequenzen aus den schlimmen Vorwürfen gegen Christian Ulmen gezogen. Wie Bild berichtet, ist die Serie „Jerks” auf der Streaming-Plattform nicht mehr abrufbar. In der Serie spielen Ulmen und Fernandes ein Ex-Ehepaar, das immer wieder durch extrem peinliche Situationen geht.

Die Tatort-Krimis mit Christian Ulmen sind in der ARD-Mediathek weiter abrufbar. Eine RTL-Anfrage dazu hat die ARD bislang nicht beantwortet.

Gestern hatte bereits der Betreiber des Portals „Shop Apotheke” angekündigt, dass er seine Kampagne mit Ulmen und Fernandes stoppt.

Christian Ulmen macht Werbung für die „Shop Apotheke”
Christian Ulmen macht Werbung für die „Shop Apotheke”
Screenshot „Shop Apotheke”

Am Donnerstag (19. März) hatte der „Spiegel” über Vorwürfe von Collien Fernandes berichtet. Wie es in dem Bericht heißt, wurden auf Plattformen wie LinkedIn Profile in ihrem Namen angelegt. Demnach gab sich jemand als die 44-Jährige aus. Zudem soll pornografisches Material verschickt worden sein, das mit Videos und Bildern offenbar bewusst den Eindruck vermitteln sollte, es handle sich bei den gezeigten Frauen um Fernandes. Sie habe im November 2024 wegen gefälschter Profile Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Inzwischen glaubt die 44-Jährige, dass Christian Ulmen dafür verantwortlich sein könnte, heißt es im „Spiegel” weiter.

Fernandes habe Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen Ulmen erstattet. Aus der eingereichten Anzeige gehe hervor, dass sie seit etwa zehn Jahren Opfer eines „Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke” sei. Collien Fernandes wird im „Spiegel” mit den Worten zitiert: „Du hast mich virtuell vergewaltigt.”

Christian Ulmen selbst habe sich zu Fragen des „Spiegel”, dem ein Entwurf der Anzeige vorliege, nicht geäußert. Das Gericht habe dem Bericht zufolge angeblich „sogenannte Vorermittlungen eingeleitet”. Ob eine Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt werde, sei aktuell offen. Auf eine Anfrage des RTL-Konzerns antworteten Ulmens Anwälte mit einer Mail, aus der nicht zitiert werden darf. Fragen zu den Vorwürfen gegen Ulmen blieben unbeantwortet. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. (tbe)

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, BILD