Tochter von Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl„Konnte es nicht glauben“ – Josefine Scholl spricht über ihren Schicksalsmoment im Alter von 14 Jahren

Nach einem schweren Unfall erhält Josefine Scholl eine niederschmetternde Diagnose!
Heute spricht die Tochter von Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl so offen wie nie über den Moment, der ihr Leben verändert hat.
Mit 14 Jahren bricht sie sich den Oberschenkel
„Ich habe eigentlich nicht viel gemacht, außer einem Rad.“ Trotzdem endet dieser Auftritt für Josefine Scholl im Krankenhaus. Die heute 18-Jährige erinnert sich in der ProSieben-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“ an einen Unfall, der ihr Leben für immer verändert hat, wie das Schweizer Medium Blick schreibt.
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Mit 14 Jahren tritt sie bei einer Akrobatik-Aufführung auf. Schon vorher habe sie ein ungutes Gefühl gehabt. Während ihres Auftritts bricht sie sich plötzlich den Oberschenkel. „Und dann lag ich erst mal da und konnte es selber nicht glauben“, erzählt sie rückblickend.
Die Diagnose verändert ihr Leben
Kurz nach dem Unfall stellen Ärzte fest, dass Josefine am seltenen McCune-Albright-Syndrom leidet. Die unheilbare Erkrankung kann unter anderem die Knochen angreifen und sie brüchiger machen.
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Zunächst gehen die Mediziner davon aus, dass nur ihre Leistengegend betroffen ist. Nach weiteren Untersuchungen folgt jedoch die Schocknachricht. Die gesamte rechte Körperhälfte ist von der Erkrankung betroffen. Dass ihre Knochen poröser sind, erklärt auch den folgenschweren Oberschenkelbruch.
Josefine muss nach der Diagnose ihre Leidenschaft aufgeben
Für Josefine hat die Diagnose drastische Folgen. Ausgerechnet ihre größte Leidenschaft muss sie aufgeben. „Gesagt zu bekommen, dass ich keinen Sport mehr machen darf, war für mich natürlich sehr hart“, erzählt sie. Das Risiko weiterer schwerer Verletzungen sei einfach zu groß.
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Nicht nur für Josefine selbst war die Diagnose ein Schock. Auch ihr Vater Mehmet Scholl blickt in der Doku auf diese Zeit zurück.
„Der Oberschenkelbruch, das war ein Eingriff in ihr Leben, in unser aller Leben. Aber vor allem für sie“, sagt der frühere Nationalspieler. Mutter Jessica Scholl beschreibt die Zeit nach der Diagnose ebenfalls als besonders belastend. Das Schwierigste sei gewesen, „die Zeit zu verarbeiten und das alles anzunehmen“.
Ihre Leidenschaft lebt weiter – nur anders
Ganz aufgeben möchte Josefine ihre Liebe zum Sport trotzdem nicht. Bei den Dreharbeiten zur Doku begleitet sie erneut eine Akrobatik-Aufführung. Dieses Mal steht sie allerdings nicht selbst auf der Matte, sondern trainiert jüngere Schülerinnen und Schüler.
Ganz leicht fällt ihr das nicht. „Ich vermisse es einfach, mitmachen zu dürfen. Sport war einfach das Wichtigste für mich. Jetzt steh ich halt daneben“, sagt sie. Ihr Vater versucht, ihr Mut zu machen. Niederlagen gehörten zum Leben, erinnert Mehmet Scholl seine Tochter. Entscheidend sei, alles gegeben zu haben – genau das habe er ihr immer mit auf den Weg gegeben. (anr)
Verwendete Quelle: Blick


