Seltener Gendefekt Falsche Diagnose für „Keksi”! Jennifer Saro gibt Gesundheits-Update zu ihrem Sohn 

Jennifer Saro
Jennifer Saro hat jetzt erst erfahren, dass ihr Sohn nicht das Prader-Willi-Syndrom hat, sondern das Angelman-Syndrom
AAPimages/Lueders

Was für ein Schock für Jennifer Saro (30)!
Die bisherige Diagnose ihres kleinen Sohnes war falsch. Drei Jahre lang lebte der Junge mit dem Verdacht auf das Prader-Willi-Syndrom – jetzt steht fest: „Keksi” hat das Angelman-Syndrom. Für die junge Mama bedeutet das einen kompletten Neustart voller Fragen, Ängste – und Hoffnung.

Jennifer Saros Sohn hat das Angelman-Syndrom

„Ich dachte fast drei Jahre lang, ich wüsste, welche Behinderung mein Sohn hat”, beginnt Jennifer Saro ihren jüngsten Instagram-Post. Darin spricht sie jetzt offen über einen der wohl schwersten Momente ihres Mama-Lebens. Seit der Geburt des Jungen, den sie öffentlich nur „Keksi” nennt, gewährt sie ihrer Community regelmäßig Einblicke in ihren Familien-Alltag – im Glauben, ihr Kind leide am Prader-Willi-Syndrom. Diese Diagnose hatte Jennifer Anfang 2024 öffentlich gemacht und gab seitdem immer wieder Gesundheits-Updates.

Nun hat die 30-Jährige eine überraschende Nachricht für ihre 306.000 Follower: Denn es handelte sich offenbar um eine Fehldiagnose. Nachdem die Familie im Sommer 2025 umgezogen ist, wurden neue Gen-Untersuchungen bei Keksi veranlasst, „weil einfach zu viele Punkte nicht zutreffen”, erklärt Jennifer in einem Instagram-Beitrag. Und: „Bei dieser neuen Gen-Untersuchung kam heraus, dass er das Angelman-Syndrom hat.”

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Das Angelman-Syndrom sei eine genetische Besonderheit, bei der das Gehirn anders arbeite. „Viele Betroffene können nicht sprechen, haben motorische Einschränkungen und brauchen ein Leben lang Unterstützung. Aber: Sie haben eine Lebensfreude, die man nicht erklären kann. Immer am Lachen und ein riesiges Herz”, so Jennifer.

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Jeden Tag eine Spritze, die nicht nötig war

Drei Jahre voller Bemühungen – und plötzlich steht alles wieder am Anfang. Ein neues Krankheitsbild, neue Therapien, neue Zukunftsperspektiven. Und viele Fragezeichen. „Ich frage mich wirklich, wie das überhaupt funktionieren kann. Weil genau diese Unterschiede auch damals untersucht wurden. Und mein Sohn jetzt fast drei Jahre lang jeden Tag eine Spritze bekommen hat, die er eigentlich gar nicht gebraucht hätte”, so Jennifer weiter.

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Die ehemalige Bachelorette habe sich daher wahnsinnige Sorgen um ihr Kind gemacht. Aktuell könne man noch nicht sagen, welche Auswirkungen die falsche Behandlung hatte. Dafür müsse man ein paar Monate abwarten. Sie hoffe sehr, dass kein bleibender Schaden angerichtet wurde. „Dass sowas überhaupt passieren konnte, zeigt wieder, wie wenig das Ganze erforscht ist”, sagt Jennifer.

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Abgesehen von der Angst um ihr Kind, müsse sie sich auch erst einmal an die neue Situation gewöhnen. Die Influencerin müsse sich jetzt komplett neu einlesen, „weil ich mich natürlich mit dieser Diagnose fast noch gar nicht auseinandergesetzt habe”. Aber trotz allem gebe es auch etwas Positives zu berichten und eine gute Nachricht für die Zukunftsplanung. „Ich habe den Gendeffekt nicht vererbt, sondern es war einfach eine Laune der Natur.”

Verwendete Quellen: Instagram