Auch Prinzessin Beatrice im FokusEpstein bezahlte jahrelang Fergies Leben

Sarah „Fergie“ Ferguson (66) soll laut Akten jahrelang von Jeffrey Epstein finanziert worden sein.
Sarah „Fergie“ Ferguson (66) soll laut Akten jahrelang von Jeffrey Epstein finanziert worden sein.
DPA AP

Und noch ein Hammer für das britische Königshaus.
Während Ex-Prinz Andrew gerade erst wegen des Verdachts auf Geheimnisverrats festgenommen wurde, tauchen nun geheime E-Mails an seine Ex-Frau Sarah „Fergie” Ferguson auf. Sie zeigen: Der Sexualstraftäter war über ein Jahrzehnt lang der heimliche Geldgeber der früheren Herzogin.

„Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe”

In einer E-Mail behauptet Jeffrey Epstein selbst, er habe Sarah Ferguson seit 1996 – dem Jahr ihrer Scheidung von Prinz Andrew – über 15 Jahre hinweg finanziell unterstützt. „Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben. Das hat für ziemliches Aufsehen gesorgt”, schreibt er laut Daily Mail, nachdem Fergie sich öffentlich von ihm distanziert hatte.

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Die Aussage geht weit über das hinaus, was Fergie bislang öffentlich zugegeben hat. 2011 räumt sie ein, lediglich 15.000 Pfund angenommen zu haben. Ein „gewaltiger Fehler im Urteilsvermögen“, wie sie damals erklärt.

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Tochter Beatrice als Krisen-Managerin?

Besonders brisant: In den Dokumenten taucht auch der Name ihrer ältesten Tochter, Prinzessin Beatrice, immer wieder auf. Nachdem Beatrice Epstein öffentlich als Pädophilen bezeichnet hatte, soll sie ihre Mutter beraten haben, wie diese ihre Aussagen gegenüber der Presse abschwächen könne. In einer Mail von 2021 schreibt Ferguson, ihre Tochter habe zugestimmt, dass es „wichtig” sei, öffentlich zu betonen, Epstein habe „seine Buße getan”. Daily Mail zufolge war Beatrice sogar anwesend, als Ferguson 2011 einem Journalisten erklärte, es sei „falsch”, Epstein weiterhin als Sexualstraftäter zu bezeichnen, da er seine Haftstrafe abgesessen habe.

Prinzessin Beatrice soll versucht haben, das Image ihrer Mutter nach dem Epstein-Skandal zu retten.
Prinzessin Beatrice soll versucht haben, das Image ihrer Mutter nach dem Epstein-Skandal zu retten.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Alastair Grant

Sogar bei ihrem 18. Geburtstag in der Royal Lodge war Epstein geladen, zusammen mit dem heute ebenfalls verurteilten Harvey Weinstein.

Flucht in die Wüste?

Mehrere von Sarah Fergusons Geldeinnahmequellen stehen inzwischen vor dem Aus. Freunde berichten, sie fühle sich, als sei jeder hinter ihr her und dass sie dringend eine neue Einnahmequelle brauche. Sie soll bereits ihre Flucht in die Vereinigten Arabischen Emirate planen. Dort gebe es laut Royal-Experten Andrew Lownie Leute, „bei denen Sarah sich ohne Weiteres aushalten lassen kann.”

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Die neuen Enthüllungen fallen in eine ohnehin schon explosive Phase: Andrew wird an seinem 66. Geburtstag am Donnerstag (19. Februar) wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs festgenommen. Andrew Lownie ist sich sicher: „In Großbritannien werden weder Sarah noch Andrew jemals wieder gesellschaftlich akzeptiert werden.” (nha)

Verwendete Quellen: Daily Mail