„Das finde ich irgendwie total gruselig”Während ihrer Deepfake-Recherche – schrieb Collien HIER mit Christian Ulmen?

Schon seit Jahren weiß Collien Fernandes, dass im Internet jemand sein Unwesen mit Deepfakes von ihr treibt!
In einer ZDF-Doku machte sich die Moderatorin 2024 sogar selbst auf die Suche nach dem Täter. Damals hatte sie noch keine Ahnung, was sie später herausfinden würde: Denn jetzt hat Collien Fernandes ihren eigenen Ehemann beschuldigt, sie über Jahre hinweg „virtuell vergewaltigt” zu haben. Und plötzlich stehen all ihre Recherchen in einem ganz anderen Licht!
„Dass Fake-Collien gerade bei mir zu Hause ist. Das fühlt sich irgendwie ganz merkwürdig an.”
Insgesamt zwei Folgen umfasst Collien Fernandes’ Deepfake-Recherche. In Folge zwei geht sie auf der Jagd nach dem Täter sogar so weit, dass sie sich als „Kunde” ausgibt und die Fake-Collien kontaktiert.
„Ich habe jetzt gerade gefragt ‘Bist du zu Hause?’”, sagt Collien Fernandes, auf einem Bett sitzend. Auf eine Antwort muss sie nicht lange warten: „Ja natürlich”, antwortet die Fake-Collien.
„Das finde ich irgendwie total gruselig, weil ich mir ja vorstelle, dass sie, also ich, gerade bei mir zu Hause – also, dass Fake-Collien gerade bei mir zu Hause ist. Das fühlt sich irgendwie ganz merkwürdig an.”
Die Szene ist bereits Instagram-Nutzern aufgefallen und wurde auf dem sozialen Netzwerk geteilt:
Schrieb Collien Fernandes damals unwissentlich mit Ehemann Christian Ulmen?
Und nach heutigem Kenntnisstand dürfte sich diese Situation rückblickend für die Moderatorin nochmal ganz anders anfühlen. Immerhin hat sie vor wenigen Tagen öffentlich gemacht, dass ihr eigener Ex-Ehemann hinter alldem gesteckt haben soll. Schauspieler Christian Ulmen soll seine Ex-Frau „virtuell vergewaltigt” und KI-generierte Sexinhalte auf Fake-Profilien geteilt haben. Er soll sogar ihre Stimme per KI gefakt und damit vermeintlich echte Sextelefonate mit anderen Männern geführt haben. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
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Zurecht fragen sich User auf Social Media: „Hat sie da einfach mit ihrem damaligen Mann gechattet”? Eine Vorstellung, die mit dem Wissen über Colliens Vorwürfe gegen ihren Ex für Gänsehaut sorgt.
Collien Fernandes in früherem RTL-Interview: So hat Christian Ulmen auf die Deepfakes reagiert
Generell dürfte die Schauspielerin einige Aussagen ihres Ex-Mannes heute mit anderen Augen sehen. Nach einem früheren RTL-Interview, in dem sie über die von sich kursierenden Deepfakes sprach, fragte unsere Reporterin, was Christian Ulmen zu den Deepfakes sagen würde und ob er sie gesehen hat. Daraufhin antwortete Collien Fernandes: „Ja, ich glaube, ja.”
Dann fragte unsere Reporterin noch: „Gab’s irgendwas wo er gesagt hat, ich mache mir richtig Sorgen?” Daraufhin Collien: „Also er hat gesagt, das sieht einfach mal richtig, richtig echt aus. Also er hat gesagt, wenn er nicht wüsste, dass es ein Fake ist, würde er es komplett glauben.”
In unserem Video „Wie gut kannte Collien ihren Mann all die Jahre wirklich?” gibt’s die Szene zum Nachschauen:
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Schwere Vorwürfe von Collien Fernandes
Die Vorwürfe, die durch eine Recherche des Magazins Spiegel öffentlich wurden, wiegen schwer. Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Ehemann vor, über Jahre hinweg Fake-Profile in ihrem Namen erstellt zu haben, um mit Hunderten von Männern in Kontakt zu treten und dabei auch pornografische Inhalte – teils KI-generierte Deepfakes – verbreitet zu haben. Fernandes erstattete dem Bericht zufolge Ende 2025 Anzeige in Spanien, dort hatten die beiden zuletzt gelebt. Die Vorwürfe sind dem Bericht zufolge unter anderem Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung und Körperverletzung. Das Gericht habe „sogenannte Vorermittlungen eingeleitet”. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt werde, sei aktuell offen.
Nach der Spiegel-Berichterstattung meldete sich Christian Ulmens Anwalt zu Wort. Prof. Dr. Christian Schertz vertritt die presserechtlichen Interessen des Schauspielers. Er teilte mit: „Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den Spiegel rechtliche Schritte einzuleiten. Es handelt sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen werden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet. Wir bitten daher unbedingt, die Persönlichkeitsrechte von Herrn Ulmen zu beachten und von einer Übernahme einseitiger Vorwürfe Abstand zu nehmen.” Eine RTL-Anfrage ließ Rechtsanwalt Prof. Dr. Schertz zunächst unbeantwortet.
Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Verwendete Quellen: ZDF-Mediathek/Deepfake-Pornos: Digitaler Missbrauch/Das Geschäft dahinter, Instagram/annaniniii


